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Karriere-Ratgeber 2007: Jan Koblischke, bebit

Auch Mittelständler haben attraktive Jobs für IT-Profis. Wer sich für eine berufliche Laufbahn in mittleren Unternehmen interessiert oder sonst Fragen rund um die IT-Karriere hat, kann sich an Jan Koblischke wenden. Der Personalreferent von bebit betreut vom 8. bis 21. November das Online-Karriereforum der COMPUTERWOCHE.

Jan Koblischke ist als Personalreferent für den gesamten Recruiting-Prozess und die Personalentwicklung bei bebit verantwortlich. Bevor er zu dem IT- und HR-Dienstleiter wechselte, arbeitete der promovierte Psychologe bei der Unternehmensberatung Mediatrain Sievers & Partner in Heidelberg als Trainer und Moderator und verantwortete die inhaltliche und didaktische Konzeption von Trainingsfilmen und multimedialen Lernwerkzeugen. Als freiberuflicher Personalberater leitete Koblischke mehrere Assessment-Center.

bebit Informationstechnik GmbH ist ein mittelständischer IT- und HR-Dienstleister mit Sitz in Mannheim. Das Portfolio umfasst IT-Services, -Lösungen und -Consulting sowie Business Process Outsourcing im Personalbereich. Damit unterstützt bebit Unternehmen dabei, sich auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren und ihre IT- und Prozesskosten zu senken. Aktuell sind bei bebit 130 Mitarbeiter beschäftigt. 2006 erwirtschaftete der Dienstleister einen Umsatz von 22 Millionen Euro. bebit wurde 1993 gegründet und ist ein Unternehmen der Bilfinger Berger Gruppe. (ka)


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  #1  
Alt 20.11.2007, 09:32
 
Registriert seit: 20.11.2007
Beiträge: 3
Standard Studiumwahl part II

Hallo,

Ich bin dran interesssiert ein Studium im Informatikbereich zu beginnen.

- Informatik
- Informationstechnik bzw. Informations- und kommunikationstechnik

Ich hab jetzt schon viel im Internet darüber gelesen, bin mir aber noch sehr unschlüssig was das Richtige für mich ist, deshalb würde ich gerne eine kleine Einschätzung der 2 bzw. 3 Studienrichtungen von Ihnen haben.
Wo ist genau der Unterschied im Allgemeinen bei den beiden Studiengängen?

Würde mich auch über Erfahrungsbeiträge von Studenten hören, wäre nett wenn ihr etwas posten würdet...

Danke schon mal...

Liebe Grüße
Adrian
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  #2  
Alt 21.11.2007, 16:41
 
Registriert seit: 08.11.2007
Beiträge: 7
Standard

Sehr geehrter Herr adrother,

beide Studiengänge, den der Informatik und den der Informations- und Kommunikationstechnologie, finden Sie heute an vielen Universitäten beheimatet. Dass es Ihnen schwer fällt die beiden von einander abzugrenzen, ist durchaus verständlich, ähneln sich die Studiengänge doch häufig in Inhalt und Aufbau. Die Unterschiede sind in erster Linie darin zu sehen, welche Schwerpunkte insbesondere im Hauptstudium des akademischen Ausbildungsprozesses gesetzt werden.

Das klassische Informatikstudium ist stark mathematisch ausgerichtet und setzt seine Schwerpunkte in den Bereichen der praktischen, theoretischen und technischen Informatik. Typische Lehrinhalte sind Logik, Algorithmen und Computertechnik.

Der Studiengang Kommunikationstechnik fokussiert dagegen – wie der Name schon sagt – stärker auf den technologischen Aspekt, wobei je nach Studiengang bzw. Bildungseinrichtung unterschiedliche Themen im Mittelpunkt stehen, beispielsweise die Nachrichtentechnik, Funktechnik oder auch Mikroelektronik.

Auch wenn das der Realität nicht ganz gerecht wird, könnte man behaupten, dass ein Informatikstudium tendenziell eher theoretisch, ein Studium der Kommunikationstechnik eher praktisch ausgerichtet ist. Damit soll natürlich keine Aussage darüber getroffen werden, wie praxisnah die Studiengänge letztlich unterrichtet werden.

Meine Empfehlung: Da die Studiengänge von Universität zu Universität bezüglich ihres Lehrplanes große Unterschiede aufweisen können, sollten Sie sich im Internet informieren, evtl. auch noch weiterführendes Informationsmaterial anfordern und sich dann für den Studiengang entscheiden, der Sie persönlich am meisten anspricht. Unter Umständen sollten Sie dabei auch berücksichtigen, wie die in Frage kommende Universität bei der Evaluation der Lehre abschneidet, bzw. wie Sie in Absolventen-Rankings gelistet ist. Grundsätzlich rate ich Ihnen aber das studieren, was Ihnen am meisten Freude bereitet.

Viel Erfolg wünscht

Dr. Jan Koblischke
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