Die SuperOffice GmbH mit Sitz in Dortmund und Niederlassungen in Hamburg und Stuttgart ist ein Tochterunternehmen der an der Osloer Börse notierten SuperOffice ASA. Der Anbieter von Customer-Relationship-Management-Lösungen (CRM) mit einem Jahresumsatz von 34 Millionen Euro zählt mehr als 11.000 Unternehmen in Europa zu seinen Kunden. Die 1994 gegründete deutsche Tochtergesellschaft betreut aktuell rund 1200 Kunden aus Deutschland und Österreich darunter renommierte Unternehmen wie die Skandia Lebensversicherung AG, Süßwaren J. G. Niederegger GmbH & Co. KG, die CIT Industrie Leasing (Germany) sowie die Müller Martini GmbH. Dabei setzt SuperOffice auf die enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Implementierungspartnern.
Der Betriebswirt Stefan Gerhards verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung im Aufbau von Vertrieb und Marketing im IT-Bereich. Der Geschichts- und Sozialwissenschaftler Guido Wölky war ebenfalls über zehn Jahre als Projekt-Manager im sozialen und IT-Bereich tätig, bevor er mit Gerhards eine eigene Personalagentur gründete. Seit November 2006 arbeiten beide für SuperOffice: Guido Wölky leitet als Professional Services Manager die Bereiche Beratung und Support; Stefan Gerhards ist als Key Account Manager für den Vertrieb in den Branchen IT und Elektro zuständig. (ka)
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#1
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Hallo Hr. Gerhards und Hr. Wölky.
Ich bin 22 Jahre alt, habe Abitur und vor kurzem meine Ausbildung zum IT-Systemelektroniker bestanden. Ich wurde bei meiner Firma, welche Großkunden betreut, unbefristet eingestellt. Da ich ab April 2008 meinen Zivildienst antreten muss, muss ich meine Arbeit für ca 10 Monate unterbrechen. Ich mache mir Gedanken über Weiterbildungsmaßnahmen und überlege in diesem Zeitraum Fernstudiengänge zu absolvieren, wie z.B. an der Hamburger Akademie für Fernstudium. Meine Frage ist ob solche Weiterbildungsmaßnahmen sinnvoll sind bzw. von Arbeitgebern anerkannt und gefragt sind, wenn man so was bei Bewerbungen aufweisen kann. Da ich mich ja auch andersweitig bei IT-Firmen umsehe, stelle ich diese Frage. Ich möchte mich auf jeden Fall noch weiterbilden und weiterqualifizieren. Oder wäre viell ein Informatikstudium eine bessere Variante. Der Nachteil bei einem direkten Studium ist ja, dass man dort nicht berufstätig ist. Was wird Ihrer Meinung nach von Arbeitgebern gesucht und verlangt? Vielen Dank erstmal.. |
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#2
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Sehr geehrter iRosicky,
vielen Dank für Ihre Anfrage: Auch wenn sich solche Fragen nie pauschal beantworten lassen, gelten aber natürlich einige grundsätzliche Rahmenbedingungen: Zum einen ist das Thema berufliche Weiterbildung/Ausbildung sicherlich zentral für den eigenen beruflichen Weg bzw. für die eigene berufliche Karriere. Jeder Arbeitgeber wird sehr erfreut sein, über einen jungen engagierten Arbeitnehmen, der bereit ist, Zeit und Geld in die eigene Ausbildung zu investieren. Bei der Auswahl aus der Vielzahl der Angebote gilt es zum einen persönliche Ziele und Rahmenbedingungen im Blick zu behalten und auf der anderen Seite die Akzeptanz solcher Ausbildungen am Markt zu prüfen. Zum letzteren sollten Sie sich zwei Fragen stellen und beantworten: Hat der Anbieter entsprechende Reputation, d.h. werden die Absolventen bestimmter Kurse/Einrichtungen und Angebote gerne von den Unternehmen (der Region) eingestellt? Zweitens: Genügt die Ausbildung staatlichen Vorgaben? Bestenfalls ist der Kurs nicht nur staatlich zugelassen, sondern Sie erhalten auch die Möglichkeit einer staatlichen Prüfung und damit einer staatlichen Anerkennung. Die erste Bedingung sollte dabei mindestens gewährleistet sein. Die zweite ist für sich genommen noch nicht viel wert, unterstützt aber die erste positiv und kann formal weitere Türen der Weiterbildung öffnen, die ggf. an einen bestimmten Bildungs- oder Ausbildungsstatus geknüpft sind. In den letzten Jahren hat insgesamt die Bedeutung von Angeboten außerhalb der staatlichen Universitäten und staatlichen (Fach-)hochschulen zugenommen. Ausgebildet wird heute verstärkt an privaten Hochschulen, Akademien, Stiftungen und anderen Einrichtungen, die zum Teil praxisorientierte und berufsbegleitende MBA- oder Masterprogramme anbieten. Im Bereich der Wirtschaft und Technik mit entsprechend hochwertigen Abschlüssen (MBA / Master of Science). Zum Teil sind diese Studiengänge speziell auf berufstätige Menschen ausgerichtet. Das wäre dann sicherlich etwas für Sie. Als letztes: Eine Weiterbildung sollte i.d.R. auch ein zeitlich und preislich übersichtliches Projekt darstellen und in jedem Fall abgeglichen sein mit dem eigenen Lebenshintergrund und den eigenen Ressourcen. Man sollte hier tunlichst mit dem Gefühl des Spaßes und nicht mit dem Gefühl der persönlichen Überforderung in Sachen Zeit oder Kosten starten. Dann wird´s ein Erfolg. Guido Wölky Geändert von G. Wölky (25.10.2007 um 09:38 Uhr) |
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