Zuvor arbeitete Hauptvogel unter anderem als Management-Berater für Medien- und IT-Projekte sowie im Bereich IT-Sales. Bei der ABC Microfile GmbH Gesellschaft für Dokumenten Services und Dokumenten Systeme bekleidete er davor das Amt des Vorsitzenden der Geschäftsführung. Weitere berufliche Stationen umfassen die Geschäftsführung der Millemedia Mainz GmbH Beratungs- und Werbeagentur für neue Medien in Mainz sowie den Posten des IT-Leiters und Leiter Media-Service bei der Axel Springer Verlag AG interactive media in Hamburg.
Die Schickler Personalberatung, die seit mehr als 20 Jahren am Markt tätig ist, berät Unternehmen bei der Erstellung des Positionsprofils, identifiziert Kandidaten, trifft eine Vorauswahl und unterstützt die Kunden bei der Entscheidung.
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#1
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Lieber Herr Hauptvogel,
ich bin ein frischgebackener Doktor der Informatik und bewerbe mich zurzeit bei mehreren Unternehmen. Kurz gesprochen geht es bei mir um folgendes Problem: Einerseits: Ich moechte nicht als einfacher Berufseinsteiger fuer Aufgaben wie software development eingestellt werden, da ich waehrend der Promotion und in zwei frueheren insgesamt 1-jaehrigen Praktika bereits mehrere Jahre Software in Projekten entwickelt habe. Andererseits: Fuer mich "interessantere" Stellenangebote mit nicht vollstaendigen technischen Hintergrund (Projekt-/Produkt-Manager, Solution specialist fuer bestimmte Branchen) bin ich nicht hinreichend qualifiziert; bei den Stellenausschreibungen wird nämlich entsprechende Industrieerfahrung vorausgesetzt. Bislang habe ich zwei Loesungsmoeglichkeiten dieses Dilemmas gesehen, naemlich Stellen als Software-Architekt und solche als Consultant. Letzteres muss ich leider aus familiaeren Gruenden ausschliessen. Nun zu meinen Fragen: (1) Wie sehen Sie meine Situation allgemein? Schätze ich sie richtig ein? (2) Ich plane, in den Bewerbungsgespraechen deutlich zu machen, dass ich mich in die Richtung der obengenannten "interessanten" Tätigkeiten kurz- oder mittelfristig entwickeln will. Wie viel Entgegenkommen kann ich von den Unternehmen erwarten? Werden sie mir einen genauen Entwicklungsplan vorlegen koennen und inwieweit kann ich auf diesen vertrauen (d.h. dass sie es ernst meinen und mich nicht nur vertroesten wollen)? (3) Als Doktor vor dem Einstieg in die Industrie scheinen mir Initiativbewerbungen besonders sinnvoll zu sein, da es kaum Stellenanzeigen gibt, bei denen ich weder über- noch unterqualifiziert bin, die also genau passen. Wie weit kann ich realistischerweise nur mit Initiativbewerbungen kommen, wenn ich dort gemaess (2) meine Berufsvorstellungen kommuniziere? Mfg, so |
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#2
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Lieber Doktorand,
ich denke, dass Sie sich wahrscheinlich auf einen Kompromiss einrichten müssen. Offensichtlich reicht die Praxis Ihrer Praktika oder Projekte nicht, um Sie für eine gehobenen Position zu qualifizieren ... versuchen Sie es aber weiter. Meiner Erfahrung nach unterscheiden die Unternehmen diese Erfahrung jedoch deutlich vom echten Berufsleben. In den Bewerbungsgesprächen würde ich eher diplomatisch vorgehen ... aber meine Position immer im Auge behalten und einbringen. Es ist oft nicht ratsam mit dem Kopf durch die Wand zu wollen. Perspektiven kann man in den Bewerbungsgesprächen konkret ansprechen ... das gehört sogar zu den Standartanforderungen. Ob es auch so kommt müssen Sie sich dann erarbeiten. In Ihrer Situation würde ich mich nicht auf Initiativbewerbungen beschränken - hier sind Erfolge ja nur zufällig. Herzliche Grüße Sven Hauptvogel |
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