Stefan Delvo verfügt über zehn Jahre Beratungserfahrung, auch im internationalen Umfeld. Der studierte Betriebswirt ist seit Juni 2005 als Leiter der Business Unit Finance Competence Service bei Softlab tätig.
Sandy Janus kam 2004 nach Beendigung ihres Studiums der internationalen Betriebswirtschaft zu Softlab. Seit August 2006 ist sie Referentin Personal-Marketing und Hochschul-Recruiting.
Die Softlab Group bedient die gesamte Wertschöpfungskette von der Konzeption und Planung über Integration und Implementierung bis zu Betrieb und Wartung von IT-Lösungen. Vier Unternehmen bilden die Softlab Group: Axentiv - Entory - Nexolab - Softlab. Der Softlab-Fokus liegt auf den Branchen Fertigungsindustrie, Telekommunikation, Energieversorger sowie Banken und Versicherungen.
Die Business Unit Finance Competence Service unterstützt Kunden in großen IT-Programmen bei der Festlegung der IT-Strategie, beim Management von IT-Programmen und IT-Projekten und begleitet und verantwortet deren Umsetzung.
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#1
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Sehr geehrte Frau Janus und sehr geehrter Herr Delvo,
ich würde gerne ihre Einschätzung zu zwei bei mir vorliegenden Sachverhalten bekommen. Vor kurzem begann ich bei einem mittelständischen Consultingunternehmen zu arbeiten. Bei dem gleichem Unternehmen habe ich auch schon parallel zu meinem Berufsakademiestudium gearbeitet. Vorausgehend habe ich eine Berufsausbildung im IT-Umfeld abgeschlossen. Sowohl Lehre wie auch BA-Studium sind mit gutem Erfolg beendet wurden. Meine Kenntnisse würde ich als sehr breit bezeichnen. Also keineswegs stark spezialisiert, sondern in vieles habe ich mich für Projekte hineingearbeitet. Dies sind sowohl die verschiedensten Programmiersprachen als auch SAP-Kenntnisse. Daneben natürlich auch Projekt- und Prozesswissen bestimmter Industrien. Ich finde dieses gernalistische Wissen auch sehr schön, da es immer wieder etwas neues zeigt ohne sich in der Tiefe zu verlieren. Mittlerweile bin ich auch schon 27. 1. Leider frage ich mich innerlich immer wieder ob es nicht sinnvoll ist noch einen Masterabschluss anzustreben oder später evtl einen MBA. Mein Berufliches Ziel , welches ich mir eigentlich gesteckt habe, ist die Übernahme von Führungsverantwortung und eine Arbeit die mich ausfüllt in ihrem Anspruch. - Würde ein Masterabschluss meine Position verbessern? Immerhin wäre ich dann 29/30 Jahre alt für den erneuten Einstieg. - Würde ein späterer MBA evtl besser passen? Wirtschaft interessiert mich sehr und ich würde gerne diese Brücke zu meinem bisherigen Ausbildungsfeld schlagen. (evtl auch als Master der mehr in die wirtschaftliche Richtung geht). - Was sagt mein bisheriger Werdegang über mich aus? - Wie werden so generalistische Kenntnisse gesehen? Vielfach werden in Stellenausschreibungen Spezialisten gesucht. Zumindest finde ich dies bei meinen Recherchen nicht anders. Was wäre das Richtige Stichwort, unter dem Gernalisten gesucht werden? 2. Aus obigen generalistischen Kenntnissen stellt sich mir weiterhin die Frage, worauf ich mich genau spezialisieren soll? Ich finde viel zu viele Dinge interessant. Zum Teil finde ich, dass ich evtl auch nicht wissen könnte was ich will, oder mich auch nicht direkt vertiefend festlegen möchte. Problematisch war das z.B. bei Bewerbungen die ich tätigte, da dort eben vertiefendes Wissen gesucht wurde. Was können sie mir empfehlen, um dies heraus zu finden? Coaching? Karriereberatung hinsichtlich Stärken und Schwächen sowie anschließender Ziel- und Motivationsfindung? Wenn Consulting einem nicht gefällt, was wäre dann eine alternative Stellung bei meinen Kenntnissen? (Reisen ist kein Problem, aber die halbe Tageszeit sollte nicht nur aus Reisen bestehen) mit freundlichen Grüßen, Novum Geändert von Novum (13.11.2006 um 13:06 Uhr) |
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#2
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Zitat:
Wenn es dich beruhigt, ich bin auch vom Selbstverständnis eher Generalist und hab mich lange Zeit gefragt wohin die Reise führen soll. Dabei habe ich entdeckt, daß mir viele Tätigkeiten zwar interessant erscheinen, jedoch mich nur auf der mentalen Ebene ausfüllen. Auf der emotionalen Ebene dagegen eher weniger. Bsp. wären z.B. rein betriebswirtschaftliche Tätigkeiten wie reine Bilanzierung, Unternehmensfinanzierung, Revision etc. Es gibt auch Tätigkeiten, die mich emotional erfüllen, aber nicht mental. Bsp. wäre z.B. ein Servicetechnikernebenjob in einem PC-Laden. Wenn man lange darüber nachdenkt, was einem mental und emotional Spaß macht, dann kann man viele der im Vorfeld interessanten Tätigkeiten oder Karrierepfade aussortieren. Es ist nicht ganz leicht, weil das in die psychologische Ebene geht. Ich hab es jedoch geschafft und für mich den optimalen Job gefunden, der mich mental und emotional ausfüllt ![]() MfG L.B. Dipl.Kfm, MS business solutions |
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