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Karriere-Ratgeber 2006 - Martin Vesterling

Vom 5. bis 18. Oktober berät Martin Vesterling unsere Leser rund um die IT-Karriere. Der Diplom-Informatiker ist Geschäftsführender Gesellschafter der Vesterling Consulting GmbH.

Von 1990 bis 1995 war Vesterling als Entwickler und Berater bei der Münchner OBS GmbH tätig. Zuletzt leitete er dort die Software-Produktentwicklung, bevor er sich Mitte der 90er Jahre mit der Personalberatung Vesterling Consulting GmbH selbständig machte. Das Unternehmen hat sich im Bereich neue Technologien auf die Suche und Vorauswahl (Recruiting) von fachlichen Spezialisten bis hin zur Executive-Search auf Geschäftsführer- und Vorstandsebene spezialisiert. Zudem gehören Outplacement, Strategieberatung für alle Prozesse der Personalarbeit und sowie deren Umsetzung in der Praxis zu den Serviceleistungen von Vesterling.


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  #1  
Alt 18.10.2006, 08:16
 
Registriert seit: 16.10.2006
Beiträge: 1
Standard Aktuelle Einstufung im Lebenslauf

Hallo Herr Vesterling,

ich bin Anfang 30 und mit meiner aktuelle Einstufung/Gehaltsklasse eher eine Ausnahme innerhalb meiner Altersgruppe und Funktion. Ich überlege, ob ( und wenn ja wie ) es sinnvoll wäre dies als Hinweis in einem Bewerbungsschreiben aufzunehmen, selbst wenn es keine Frage nach der Gehaltsvorstellung in der jeweiligen Ausschreibung zu finden ist. Es darf auf keinen Fall als Zeichen von Arroganz vorkommen, sondern als eine indirekte Bestätigung meines Könnens dienen. Insbesonderen weil nicht so einfach ist meinen aktuellen Arbeitgeber diskret und unauffällig nach einem Zwischenzeugnis zu fragen.

Mit freundlichen Grüßen
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  #2  
Alt 20.10.2006, 09:21
 
Registriert seit: 05.10.2006
Beiträge: 10
Standard

Hallo,

ich interpretiere Ihre Zeilen so, dass Sie viel mehr Geld bekommen als andere in vergleichbarem Alter und in vergleichbarer Funktion.

Im Bewerbungsfall macht es dann sicher Sinn, Ihr aktuelles Gehalt zu nennen, sonst laufen Sie ja doch Gefahr, nur Angebote zu bekommen, die Sie aus finanziellen Gründen ablehnen werden - es sei denn, es kommt Ihnen bei der neuen Position eben nicht auf's Geld sondern auf die Aufgabe an.

Hieran schließt sich natürlich die Frage, warum Sie sich überhaupt bewerben, wenn doch Ihr Arbeitgeber Ihre Mitarbeit so sehr schätzt, dass er Sie weit überdurchschnittlich bezahlt. Wenn der Grund in der Tätigkeit selbst liegt, dann sollte es Ihnen nicht auf's Geld ankommen - damit entfällt wieder die Angabe des Gehaltes in den Unterlagen, weil Sie potenzielle Arbeitgeber eher abschrecken würden, mit Ihnen ein Gespräch zu führen.

Martin Vesterling
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