Schannath war langjährig in verschiedenen Management-Funktionen in der Schnittmenge Finanzdienstleistungen und IT (unter anderem als CIO und Geschäftsführer eines internationalen Finanzdienstleisters) tätig, bevor er im Jahre 2002 sein eigenes Beratungsunternehmen gründete. Es ist spezialisiert auf die qualifizierte Besetzung von Führungs-, Spezialisten-, Vertriebs- und Projektleiterpositionen innerhalb der Fach- und Branchenschwerpunkte Informationstechnologie, Finanzdienstleistungen (hier mit dem besonderen Schwerpunkt der betrieblichen Altersversorgung), Versicherungen sowie Automotive. Outplacement-Beratung sowie Interims-Management ergänzen das Dienstleistungsangebot.
Ein weiterer Beratungsschwerpunkt von Schannath liegt im "Executive IT-Coaching". Er unterstützt und berät insbesondere Nicht-IT-Manager in allen IT-nahen Angelegenheiten mit dem Ziel, IT-Fehlschläge zu vermeiden und Kosten zu senken.
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#1
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Sehr geehrter Herr Schannath,
als frischer Dipl.-Informatiker (Uni) (26 J.) stehe ich nun vor dem Berufseinstieg. Meine ausgewählte Branche ist der IT-Consulting Bereich, innerhalb der mir auch mittlerweile ein Angebot von einem Unternehmen (Angestellte 100-200) vorliegt dessen Philosophie, Unternehmenskultur und Kompentenzfokusse mir sehr attraktiv erscheinen. Knackpunkt für meine Unsicherheit bezüglich meiner Zusage ist allerdings die angebotene Lohngestaltung als Junior-Consultant: Der Vetrag sieht ein Fixgehalt von jediglich 30T Euro vor, wobei sich über eine ungesicherte freiwiliige Zulage (3T), eine variable Vergütung je nach Zielerfüllung (8T), sowie ein potentieller Bonus (2T) ein Zielgehalt von 43T ergibt. Meine Frage an sie ist nun ob eine derartige starke variable Lohnvergütung für Einstiegspositionen im IT-Consulting Bereich branchenüblich ist? Da sich der variable Lohnanteil sehr stark an den fakturierten Stunden aus Kundeprojekten orientiert, habe ich ein wenig den Eindruck dass das unternehmerische Risiko einer zufriedenstellenden Projektauslastung hier sehr stark auf die Schultern der Mitarbeiter verlagert wird. Als Neueinsteiger ist es mir entsprechend auch nur sehr schwer möglich eine realistische Einschätzung meiner realen Vergütung vorzunehmen und dadurch die Attraktivität des Angebots, zumindest vom monetärem Standpunkt aus, objektiv abzuwägen. Ihre Erfahrungen/Meinungen diesbezüglich würden mich sehr interessieren. Desweiteren: Liegt das Zielgehalt von 43 T-Euro Ihrer Erfahrung nach über oder unter dem Median der Branche für Informatik Hochschulabsolventen? Meine Qualifikation: sehr guter Hochschulabschluss an einer renommierten deutschen Universität in Süddeutschland, zweifaches Auslandsstudium in den USA, internationale Praktika, Dreisprachigkeit. Ich bedanke mich vielmals vorab für Ihren Input, Stefan |
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#2
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Hallo Tsochen,
zunächst zum Gesamtgehalt: Das liegt absolut im positiven Bereich. Der variable Anteil von fast 33% ist sicherlich ungewöhnlich hoch, insbesondere dann, wenn es sich nicht um eine reine Vertriebsposition handelt, was Sie leider nicht erwähnen. Ein variabler Anteil von 20% wäre schon als relativ hoch einzuschätzen. Insbesondere in Ihrem ersten Berufsjahr wird es schwierig sein, die Ziele zu erreichen, da ein großer Teil Ihrer Arbeit auf Einarbeitung fallen wird. Die Ziele sollten auf jeden Fall auch im ersten Jahr realistisch erreichbar sein, sofern Sie dies schon einschätzen können. Vielleicht können Sie noch aushandeln, dass zumindest im ersten Jahr gewisse Anteile der variablen Anteile festgeschrieben werden. Viel Erfolg Heinz Schannath |
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