Die PSD Group ist eine börsennotierte, internationale Personalberatung mit insgesamt 15 Büros in Asien und Europa. Die weltweit 700 Berater sind in den Bereichen Technologie, Finanzwesen, Marketing, Einkauf, Recht, Personal und Bauwirtschaft spezialisiert. In Deutschland arbeiten 30 Berater in zwei Niederlassungen in Frankfurt und München und beraten Unternehmen bei der Rekrutierung von Fach- und Führungskräften in der Technologie-, Finanz-, Konsumgüter- und Marketingbranche.
Daniela Gramlich war vor Ihrer Tätigkeit für die PSD Group als Consultant Human & Creative Resources bei der spanischen Executive Search Company Nexus in Barcelona beschäftigt und maßgeblich an der personellen Neubesetzung eines internationalen Unternehmens beteiligt. 2005 kam die Diplomübersetzerin zur PSD Group nach Frankfurt. Gramlich ist hier als Personalberaterin mit speziellem Fokus auf den Bankentechnologiesektor in Deutschland, Österreich und der Schweiz tätig. Zu ihren Key Accounts zählen große IT-Dienstleister sowie Softwarefirmen, die IT- und/oder Beratungslösungen für Banken und Finanzinstitutionen anbieten.
Holger Uhlig war von 1990 bis 1996 IT-Berater und Account-Manager bei der Word Perfect Software GmbH (später Novell). In dieser Position war er verantwortlich für die Beratung und den Vertrieb von Bürokommunikationssystemen an Großkunden in Deutschland. Anschließend stieg der Industriekaufmann und Wirtschaftsinformatiker in das Personalvermittlungsgeschäft bei Parity Eurosoft ein, wo er freiberufliche IT-Spezialisten in Projekte aus den Bereichen Banken, Telekom und Industrie in Mitteldeutschland vermittelte. Ab 2000 war Uhlig Leiter des Frankfurter Vertriebs mit acht Mitarbeitern. Seit 2003 ist er bei der PSD Group für die Personalberatung und -vermittlung im Bereich IT-Management verantwortlich.
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#1
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Guten Tag zusammen,
ich bin 29, M.Sc. in Information Technology und habe diesen Studiengang mit 1,3 abgeschlossen. Mit meiner Abschlußarbeit, die in meiner bisherigen Firma mittlerweile zu einem Produkt entwickelt wurde, habe ich zwei Preise gewonnen. Einen Wirtschafts-Technologiepreis und einen europäischen Preis in der IT-Sicherheit. Ich habe fünf Jahre Erfahrung als Werksstudent in der Entwicklung von Sicherheitslösungen und Back-End-Anwendungen. Seit einem Jahr bin ich in einem Angestelltenverhältniss und entwickle mittlerweile eigenverantwortlich. Mehr und mehr bin ich im Consulting-Einsatz beim Kunden direkt vor Ort und Berate diesen bei Sicherheitsfragen und Architekturgestaltungen, bis hin zum Workflow-Management. Zudem bin ich vermehrt mit Presales-Aufgaben betraut. Mein Gehalt liegt unter 36000 € im Jahr und ich arbeite in Schleswig-Holstein. Wie sehen Sie mein Gehalt im Bezug zu den mir anvertrauten Aufgaben bzw. auch den Erfahrungen die ich mitbringe? Wie sehen Sie das Thema Gehalt bei einem möglichen Regional- und Unternehmenswechsel? Wie sehen Sie die Chancen für jemanden mit meinen Qualifikationen auf dem deutschen, wie auch dem europäischen IT-Markt? Vielen Dank und freundliche Grüße, ecke |
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#2
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Ich misch mich nur ungern ein, aber falls du den Master an einer Uni gemacht hast, dann ist ein Gehalt < 36 K brutto p.a. IMHO deutlich zu wenig für einen summa cum laude 1,3 Abschluß. Ich hab als Diplom-Kaufmann einen schlechteren Notenschnitt als du und es erstaunt mich sehr die Relation zwischen meinem Gehalt und deinem.
Ok, S.H. ist ein kleines und eher armes Bundesland. Aber ich würd trotzdem sagen, man hat dich bei der Gehaltsverhandlung deutlich über den Tisch gezogen! Weitere Beispiele: ich kenne eine Mitstudentin, die hat bei IDS für 38.500 € brutto p.a. angefangen (Vertrieb von ERP-Software) und hatte nur nen Schnitt von 2,5. Ferner kenne ich aus meinem Freundeskreis nen Diplom-Mathematiker Schnitt 1,4 der für knapp unter 40.000 Brutto bei einer kleinen, mittelständischen IT-Firma in NRW in den Bereich ERP-Entwicklung und BI eingestiegen ist. Wobei du ja im Bereich IT-Sicherheit tätig bist und ich leider ned weiß, ob das genauso gut bezahlt wird wie Softwareengineering im Bereich Individualsoftware, Consulting im Bereich Standardsoftware oder allg. Vertrieb. Falls IT-Sicherheit generell schlechter bezahlt wird als die restlichen IT-Bereichen, dann nehm ich alles zurück. Aber dann würd ich dich fragen, warum du unbedingt in die IT-Sicherheit einsteigen wolltest, IT-Consulting ist doch auch spannend? Für IT-Sicherheit hätte auch ein BA Studium zum B.Sc. E-Techniker wahrscheinlich auch gelangt...? EDIT: falls du jedoch den Master an einer FH gemacht hast, dann sind ca. 36.000 brutto p.a. ein fürstliches Einstiegsgehalt ! EDIT 2: ah ja, du hast nach Unternehmenswechsel gefragt. Je nach Unternehmensgröße und Bundesland könntest du dein Gehalt schon steigern. Ich bin mir sicher, daß du in West- oder Süddeutschland bei einem U'en >= 1000 Mitarbeiter auf 40.000 brutto p.a. kommen könntest. Die Frage ist, ob deine Lebenshaltungskosten um den selben %-Satz steigen, wie dein Gehalt? D.h. du müßtest das Verhaltnis aus Monatsnettogehalt : Monatslebenshaltungskosten im Auge behalten. Denn was nützen dir 40.000 brutto p.a. wenn du z.B. in München Schwabing in einem 5-Zimmerappartment wohnst? Zudem mußt du als nachgelagerte Fragestellung klären, ob das neue Unternehmen dir in einem 2-3 Jahresturnus eine Gehaltserhöhung von mindestens deiner Produktivitätssteigerung + Inflation bietet? Daraus ergibt sich die Frage, wie du deine eigene Produktivitätseinschätzung mit der Wahrnehmung des Arbeitgebers synchronisieren kannst? Dafür gibt es kein Patentrezept. Selbstvermarktung, Kundenzufriedenheit und fachliche Qualität sind einige aber nicht alle Faktoren. Dennoch ist deren Operationalisierung der erste Schritt zu dieser Synchronisation. Auch mußt du dich fragen wie deine persönliche vollständige Präferenzrelation aussieht? Wie sehr gewichtest du die Faktoren Geld, Freizeit, Arbeitsklima? Dafür gibt es auch kein Patentrezept. Evtl. könnte hier eine lexikografische Ordnung die grobe Richtung anzeigen. Dennoch ist diese Fragestellung unabdingbar. Es ist sehr wichtig für sich persönlich ein individuelles Gleichgewicht aus Einkommen und Freizeit zu finden. Anschließend könnte man je nach Risikoaversionsgrad sein Einkommen in Konsum und Sparen aufteilen. Wobei mit Sparen nicht das klassische Banksparbuch gemeint ist, sondern durchaus richtige Anlagestrategien am Geld- und Kapitalmarkt. Hierzu gibt es Tausende Bücher aus der Mikroökonomik, Investition, Finanzierung und Daytrading. Wichtig ist, daß man sich frühzeitig in jungen Jahren Gedanken macht und grundsätzlich seine Umwelt als dynamisch und unsicher betrachtet. 20 Jahre bei ein und dem selben Arbeitgeber und einen sicheren Job à la Beamter gibt es kaum noch. D.h. es ist Eigeninitiative sowie Grips gefragt. Zitat:
Geändert von Lord_British (16.12.2006 um 03:13 Uhr) |
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#3
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Sehr geehrter Bewerber,
auch ich halte Ihr Gehalt für nicht marktgerecht! Sie besitzen einen guten Abschluß, bringen durch die Zeit als Werksstudent mehrere Jahre Berufserfahrung mit und haben nachweislich beachtliche Erfolge erzielt. Außerdem befinden sie sich im Security Markt in einem lukrativen Markt, in dem überdurchschnittliche Gehälter gezahlt werden. Allerdings gibt es selbstverständlich auch hier große Unterschiede zwischen den Unternehmen und Regionen. Hier erweist sich der Standort Schleswig Holstein als Nachteil (allerdings sind dort die Lebenshaltungskosten günstiger als in München). Wenn Ihre Firma Regional nur in diesem Markt tätig ist, dann ist Ihr Gehalt durchaus zu rechtfertigen. Vermutlich arbeiten Sie bei einem kleineren Unternehmen, da Sie sehr viele Aufgaben wahrnehmen. Ich empfehle Ihnen bald eine Entscheidung zwischen Architekt, Berater und PreSales zu treffen. Außerdem sollten Sie ein größeres Unternehmen mit internationaler Ausrichtung suchen. Hierbei sollten Sie überlegen ob für Sie eine Inhouse (beim Endkunden) oder Beratertätigkeit mit wechselnden Projektorten Ihrem Lebens- und Berufsziel entgegenkommt. In welchen Bereichen Sie in Zukunft erfolgreicher sein werden, hängt hier maßgeblich von Ihrer Persönlichkeit ab. Fragen Sie Ihren Familien und Freundeskreis nach deren Einschätzung. Das hilft bei dieser Entscheidung oft recht gut. International gibt es die meisten Security Unternehmen in den USA. Aber auch in England und hier in Deutschland gibt es sehr gute Unternehmen mit sehr guten Referenzen. Denken Sie mal über eine Initiativbewerbung nach. Mit Ihren Erfolgen und einer zielgerechten Bewerbung sollte dieser Versuch nicht erfolglos bleiben! Ich wünsche Ihnen bei Ihren Entscheidungen viel Erfolg Holger Uhlig Geändert von H. Uhlig (13.12.2006 um 08:58 Uhr) |
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#4
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@Lord_British: Kennst Du evtl. auch das Gehaltsmodell bei IDS Scheer? Wie sieht es dort mit festen und variablen Gehaltsbestandteilen aus? Wie liegt die Gewichtung? Viele Grüße, sapient |
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#5
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#6
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Werd' mich wohl mal auf dem Markt umschauen müssen... Viele Grüße, sapient |
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#7
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Zitat:
![]() (hier stand etwas sehr negatives über die OVB, wo ich 1 Monat als Student im Vertrieb gejobbt hab, oder andere Versicherungen, hab es aber wegeditiert)EDIT: ich hab nix gegen die Vertriebsmenschen, schließlich generieren sie ja den Umsatz. Aber für mich persönlich hab ich festgestellt, daß die Arbeitsweise im Vertrieb meinem innersten Wesen diametral entgegensteht. Geändert von Lord_British (14.12.2006 um 20:31 Uhr) |
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#8
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Zitat:
schick mir doch bitte mal ne E-Mail, würde mich da gerne mal mit Dir austauschen kann Dir da vllt. in Bezug auf IDS noch ein paar Infos geben.Grüße ![]() @Lord_British Ich finde Deine Wortwahl immer wieder phänomenal
Geändert von Leuchtturm (14.12.2006 um 09:19 Uhr) |
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#9
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Zitat:
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