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#1
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Hallo Herr Fischer,
ich bin seit 5 Jahren in einer Softwarefirma, wo ich heute definitiv nicht mehr das machen kann, weswegen ich vor 5 Jahren zu der Firma kam. Es ist Java-Entwicklung. Da ich seit mind. 3 Jahren in der Firma diesbzgl. nichts mehr machen konnte, bin ich im Moment bezüglich der Java-Technologie nicht mehr ganz auf dem Laufenden. Deswegen und aufgrund der schwierigen Marktlage ist es für mich derzeit schwer einen solchen Java-Entwicklerjob zu finden. Da mich das Thema aber sehr interessiert, und ich dahin zurück will (respektive in eine entsprechende Firma wechseln), frage ich mich ob es Sinn macht, mich auf eigene Faust privat weiterzubilden. Ich hab da auch schon Ideen. Ich könnte eine von mir privat entwickelte dezentrale Anwendung mittels J2EE-Technologie ins Internet bringen. Das hat aus meiner Sicht folgenden Vorteil: Ich produziere damit etwas Sinnvolles und mache nicht nur Übungsaufgaben. Ich mache also irgendwo mein eigenes privates kleines Projekt, was auch vorzeigbar ist. Meinen Sie, daß Arbeitgeber - bei denen ich mich dann mal bewerbe - so etwas beeindrucken würde ? Würde so etwas als "Erfahrung" anerkannt und mir dann vergleichbare Pluspunkte bringen, als wie wenn ich in entprechenden Java-projekten bei meinem Arbeitgeber mitgearbeitet hätte ? Oder wird sowas als "Spielerei" abgetan, wenn das Projektergebnis nicht kommerziell vertrieben wurde ? Vielen Dank und freundliche Grüße Brandy |
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#2
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Leider kommt es ganz darauf an, auf wen Sie treffen. Da auf Seiten eines potenziellen Arbeitgebers auch immer Menschen zu finden sind, die Sachverhalte individuell beurteilen, hängt eben diese auch von Ihrem Gegenüber ab. Es gibt also keine generelle Aussage.
Meinerseits würde ich die Initiative positiv bewerten, dieser aber bei der Gesamtbeurteilung ein im Vergleich zu anderen Kriterien nicht allzu großes Gewicht geben. Sie sollten sich vor Beginn der Arbeit überlegen, wieviel Aufwand Sie investieren wollen. |
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#3
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Bei sowas lernt man am besten, da es auch am meisten Spaß macht.
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#4
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da hast Du Recht. Zumal ich ich im Moment in meinem Job total unterfordert bin. Mich hat es durch dumme Umstände in eine Abteilung verschlagen, die HOST-Programmierung macht; dazu noch stockkonservativ und nur so alte Programmschinken warten. Wenn ich die Programme lese, frage ich mich manchmal, ob die Programmierer je etwas von Design gehört haben. Spaghetticode läßt grüßen, und das über zig-tausend Programmzeilen hinweg.
Da ist es eine Wohltat, sich privat mit was Sinnvollem zu beschäftigen (Java, JSP-Programmierung) |
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