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#1
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Sehr geehrter Herr Arendt,
ich arbeite seit 2 Jahren in einem kleinen mittelstaendischen Unternehmen der Software-Branche (eigenentwickelte Standard-Software, kein Consulting, kein Projektgeschaeft) als angestellter Geschaeftsfuehrer (GF). Ich bin vom Software-Entwickler ueber Projektleitung zu dieser Postiion innerhalb des Unternehmens aufgestiegen. . Mein Wunsch ist es, eine verantwortungsvolle Position in einem groesseren Unternehmen der IT Branche (Software-Bereich im weitesten Sinne) zu uebernehmen. Das Problem: Mittlerweile hege ich die Befuerchtung, dass die Huerde eines Stellenwechsels durch den Titel "GF" sehr hoch ist. a) Ich befuerchte, dass es einer Erlaeuterung bedarf, dass ich die Position eine Projektleiters in einem Projekt mit 20 Personen mind. genauso anspruchsvoll sehe, wie die eines GF mit 20 Mitarbeitern und ich es nicht als Karriere-Abstieg empfinde. Ich bemerke, dass oftmals der Titel "GF" etwas "verklaert" gesehen wird. Dies ist in einem Bewerbungsansschreiben bzw. einer ersten Kontaktaufnahme aber recht knifflig, denn es soll natuerlich nicht der Eindruck einer "Rechtfertigung" entsteht. Wie soll ich dieses "Problem" (?) angehen? b) Durch meine Taetigkeit als GF haben sich viele Arbeitsinhalte weg von operativer Software-Entwicklung und Projekt-Management hin zu Personalfuehrung, betriebswirtschaftlichen Aufgaben, Marketingueberlegungen etc. verlagert. Was raten Sie mir fuer eine strategische Planung mit dem Ziel eines Stellenwechsels? In welche Richtung wuerden Sie sich an meiner Stelle versuchen weiter zu entwickeln, damit karriere-technisch "ein roter Faden" zu erkennen ist? MFG |
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#2
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Guten Tag Skybeam, ich denke Sie sehen die Problematik kritischer als sie ist. Solange zwischen dem Woher und Wohin realistische Relationen herrschen ist mit einer vernünftigen Erklärung der Boden zu bereiten. "a) Ich befuerchte, dass es einer Erlaeuterung bedarf, dass ich die Position eine Projektleiters in einem Projekt mit 20 Personen mind. genauso anspruchsvoll sehe, wie die eines GF mit 20 Mitarbeitern und ich es nicht als Karriere-Abstieg empfinde. Ich bemerke, dass oftmals der Titel "GF" etwas "verklaert" gesehen wird. Dies ist in einem Bewerbungsansschreiben bzw. einer ersten Kontaktaufnahme aber recht knifflig, denn es soll natuerlich nicht der Eindruck einer "Rechtfertigung" entsteht. Wie soll ich dieses "Problem" (?) angehen?" Sprechen Sie das Thema offen an, eine schriftliche Bewerbung kann durch ein Telefonat vorbereitet werden. "b) Durch meine Taetigkeit als GF haben sich viele Arbeitsinhalte weg von operativer Software-Entwicklung und Projekt-Management hin zu Personalfuehrung, betriebswirtschaftlichen Aufgaben, Marketingueberlegungen etc. verlagert." Auch daraus läßt sich argumentativ etwas machen, solange Sie nicht vorhaben eine reine Programmierestelle anzunehmen. Ich kann Ihnen nicht sagen was ich an Ihrer Stelle tun würde, allerdings gebe ich Ihnen den gleichen Rat wie Rik: Ziehen Sie erstmal "Bilanz" und finden für sich selbst heraus wo Sie hin wollen. Oder, wenn es Ihnen besser gefällt: Sollkonzept, Ist-Analyse, Pflichtenheft. Viel Erfolg ! Mit freundlichem Gruß, Antony Georg Arendt www.arendt.com |
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