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3. Platz - Jürgen Thoma, Haufe

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

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Architecture Maps statt Prozesstapeten

Früh im Projekt wurde klar, dass die Hardware und Software neben dem IT-Personal den größten Kostenblock bildete. Die zu erwartenden Vorteile eines übergreifenden Enterprise-Architecture-Managements waren hingegen anfangs wesentlich schwerer zu vermitteln.

Dies änderte sich in der Folgezeit, als die Analyse der IT-Architektur und ihrer Prozesse und Anwendungen in den Vordergrund rückte. Um die komplexen Zusammenhänge und Abhängigkeiten übersichtlich darstellen zu können, entschied sich Thoma für den Einsatz eines Modellierungswerkzeugs. Mit ihm wurden "Architecture Maps" sowie "Business Views" erarbeitet, welche die Kernprozesse deutlich darstellten.

"Dieses Vorgehen brachte im Projekt den Durchbruch", denn nun konnten sich Vorstand und Fachbereiche ein realistischeres Bild von den komplexen Zusammenhängen machen und waren bereit, mit der IT über Anwendungen, Prozesse und notwendige Maßnahmen zur Konsolidierung und Weiterentwicklung der IT-Landschaft zu diskutieren.

Ein umfassendes Business Process Management (BPM) war dabei aber nicht das Ziel: "BPM wäre für einen Mittelständer wie uns mit Kanonen auf Spatzen zu schießen", warnt Thoma. Statt endloser "Prozesstapeten" solle man sich bei der grafischen Aufbereitung auf die wesentlichen Prozessschritte konzentrieren und diese jeweils mit den dahinterliegenden Systemen verbinden (siehe auch wie beispielsweise die Schweizerischen Bundesbahnen von einem systematischen Enterprise Architecture Management profitieren konnten).


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