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CIO des Jahres 2011 - Großunternehmen

Platz 7 - Martin Schallbruch, Bundesministerium des Innern

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von Simon Hülsbömer(COMPUTERWOCHE-Redakteur)
Sein "Baby" ist spätestens 2020 in allen deutschen Haushalten angekommen: Martin Schallbruch, der die IT-Strippen im Bundesinnenministerium zieht, hat den neuen Personalausweis zur Marktreife begleitet.
Martin Schallbruch, IT-Direktor beim Bundesministerium des Innern.
Martin Schallbruch, IT-Direktor beim Bundesministerium des Innern.
Martin Schallbruch, IT-Direktor beim Bundesministerium des Innern.
Foto: BMI

Am 1. November 2010, einem Montag, begann in den Einwohnermeldeämtern der Bundesrepublik eine neue Ära. Der etwas unförmige, einlaminierte papierne Personalausweis gehörte der Vergangenheit an. Jeder Deutsche ab 16 Jahre bekommt seitdem eine elektronisch lesbare Chipkarte, die als Identitätsnachweis dient. Ihr Name: nPA, was nichts anderes bedeutet als "neuer Personalausweis". In spätestens neun Jahren wird ihn jeder besitzen, schließlich muss der Ausweis alle zehn Jahre erneuert werden.

Mit der Umstellung von analog auf digital endete eine knapp vierjährige Vorbereitungszeit, die maßgeblich von Martin Schallbruch, als IT-Direktor im Bundesministerium des Innern (BMI) der IT-Staatssekretärin Cornelia Rogall-Grothe unterstellt, vorangetrieben worden ist.

Als "die spannendste Aufgabe, die ich mir vorstellen kann", bezeichnet Schallbruch seinen Beruf. "Wir erfahren gerade, wie unser gesamtes Leben auf elektronische Prozesse umgestellt wird." Die Art und Weise, wie ein Staat diesen Vorgang begleite, entscheide maßgeblich darüber, wie er im internationalen Vergleich in Zukunft dastehe.

Diesen Prozess für Deutschland beeinflussen zu können, sei das Reizvolle an einem Job, der im Vergleich zu vielen anderen in der freien Wirtschaft aber selbstredend auch stärker vom politischen Tagesgeschäft und föderalen Entscheidungsstrukturen beeinflusst werde.

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