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Geschätzte 330 Millionen Euro

CeBIT: Internetwirtschaft beklagt hohe Kosten durch Vorratsdatenspeicherung

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Die deutsche Internetwirtschaft hat auf der CeBIT die hohen Kosten durch die umstrittene Vorratsdatenspeicherung beklagt.

Allein die Software, die dafür an den Datenumschlagsknoten installiert werden müsse, koste die Anbieter von Internetzugängen hunderttausende Euro, betonte Thomas von Bülow vom Branchenverband eco am Dienstag auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Insgesamt schätzt die Branche die Kosten auf 330 Millionen Euro. Bei der Vorratsdatenspeicherung werden die Daten zu Festnetz-, Mobilfunk und Internetverbindungen sechs Monate lang für mögliche polizeiliche Ermittlungen gespeichert.

Die Internetdiensteanbieter wehren sich zugleich gegen Bestrebungen zum Beispiel der Musikbranche, die Überwachung von Urheberrechtsverletzungen auf ihre Schultern zu legen. Die Zugangsanbieter könnten dafür nicht verantwortlich gemacht werden, sondern nur die Verursacher, betonte von Bülow. Er warnte vor "Kollateralschäden" für unbeteiligte, wenn Angebote gesperrt würden. Der eco ist ein Verband von Unternehmen der deutschen Internetwirtschaft. (dpa/tc)

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