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BI-Software ist vielen zu komplex

29.08.2006
Autor(en): Carsten Bange, Analyst des Business Application Research Center (Barc) in Würzburg und Patrick Keller, Analyst des Business Application Research Center (Barc) in Würzburg.
BI-Software ist vielen zu komplex Anbieter versuchen mit neuen Funktionen, Business Intelligence an jeden Arbeitsplatz zu bringen.

Hier lesen Sie ...

  • welche Anforderungen BI-Tools heute erfüllen müssen;

  • welche Trends und Techniken die Produktentwicklung bestimmen;

  • welche Rolle Open Source spielt.


Werkzeuge für Business Intelligence (BI) müssen sich einfach bedienen lassen und dürfen den Benutzer nicht von seiner eigentlichen Arbeit abhalten. Erfüllt die Software diese grundlegenden Anforderungen nicht, werden Anwender weiter andere Werkzeuge wie Excel- und Access-Eigenentwicklungen bevorzugen oder gar auf eine Werkzeugunterstützung ganz verzichten.

Laut Analysen von Gartner ist einer der Trends dieses Jahres, dass die Unterschiede zwischen umfangreichen BI-Plattformen und solchen für die Entwicklung von BI-Lösungen immer mehr verschwinden.
Laut Analysen von Gartner ist einer der Trends dieses Jahres, dass die Unterschiede zwischen umfangreichen BI-Plattformen und solchen für die Entwicklung von BI-Lösungen immer mehr verschwinden.

Dies ist weder gut für die Arbeitseffizienz noch für Qualität der Ergebnisse. Es ist deshalb ein Muss, dass BI-Tools Daten ansprechend darstellen, leicht zu bedienen sind und auch komplexere Aufgaben und Abfragen schnell und flexibel erledigen helfen. Zugleich müssen aber die Lizenz- und Betriebskosten überschaubar bleiben, auch wenn Unternehmen immer mehr Endbenutzer an die BI-Systeme anschließen. Die Hersteller versuchen auf diese Anforderungen zu reagieren. Dabei sind mehrere Stoßrichtungen zu erkennen.

Web-basierende Tools statt Fat-Clients

Der Einsatz von Internet-Technik beispielsweise hilft Entwicklern und Softwarebetreibern gleichermaßen: Moderne BI-Plattformen und die Web-basierende Verteilung mit dem Internet-Browser als Client senken die Kosten für die Erstellung, Anpassung, Wartung und Verteilung der Software. In den letzten sechs bis sieben Jahren haben Hersteller ihre bisherigen Desktop-Windows-Clients auf Web-basierend Thin Clients umgestellt. Sie können jetzt sehr gute Lösungen vorzeigen, mit denen sich Berichte einfacher als bisher verteilen und abrufen lassen. Derzeit arbeiten sie daran, auch die Berichtserstellung und -verwaltung über den Browser zu ermöglichen. Software muss so nicht mehr auf Anwenderrechner verteilt werden, und die zentrale Kontrolle über Benutzerrechte und Datenbereitstellung wäre einfacher.


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