Zurück zum Archiv

Meldungen vom 05.11.2004

  • Fiorina: Wir sind nicht bloß eine Hardwarefirma

  • IBS verbucht Umsatzschwund im dritten Quartal

  • Symantec will Smartphones absichern

  • Openwaves CEO zieht es in die Krebsforschung

  • Kontron bleibt auf Wachstumskurs

  • Fabasoft meldet kräftiges Wachstum

  • Verizon Wireless kauf NextWaves Frequenzen

  • palmOne prüft alternative Betriebssysteme

  • MCI verbucht Milliardenverlust

  • Nvidia vervierfacht Profit

  • Qwest schreibt rote Zahlen

  • Business Objects senkt Prognosen

  • OpenSolaris lässt noch auf sich warten

    Solaris 10 wird zwar am 15. November angekündigt, aber nicht gleich erhältlich sein. Die Lizenzdetails für das quelloffene OpenSolaris müssen nämlich noch ausgearbeitet werden. …mehr

  • Extended Sytems erreicht Break-Even

  • Microsoft will Office mit Server-Anwendungen enger integrieren

  • Nokia startet Produktoffensive

  • Hosted CRM: Sugar gibt es nun auch zur Miete

  • Bearingpoint profitiert von steigender Auslastung und Nachfrage

  • Experten warnen vor Buffer-Overflow-Leck im Internet Explorer

  • Novell wirft Microsoft Hetzkampagne gegen Linux vor

  • Mozilla gibt Thunderbird 0.9 frei

  • Frische Gelder für Linux-Cluster-Firmen

  • IBM schnürt SOA-Dienstleistungspaket

  • Sun-Marketier wechselt zu Azul

  • Microsoft plant Vorschaudienst für Sicherheits-Bulletins

    Damit sich Firmen besser auf Microsofts monatliche Patch-Lieferung einstellen können, werden die Sicherheits-Meldungen samt Schweregrad künftig schon vorab angekündigt. …mehr

  • Schneider Electric lagert an Capgemini aus

  • Supercomputer: IBM liefert nach Korea, SGI nach Japan

  • Chris Stone ist raus bei Novell

  • Sinnerschrader vergibt Promotionsstipendium

  • IP telephony replaces a century of tradition

    Premium-Inhalt.

  • TelstraClear wants a bigger piece of DSL cake

    Premium-Inhalt.

  • NZ firms need to focus on usability, says specialist

    Premium-Inhalt.

  • Salesforce.com pushes integration

    Premium-Inhalt.

  • SA CIO looks to transform state agency

    Premium-Inhalt.

  • Vice chairman unexpectedly leaves Novell

    Premium-Inhalt.

  • Cisco, Wells Fargo face new security breaches

    Premium-Inhalt.

  • Railroad uses IP net to control signals, switches

    Premium-Inhalt.

  • Microsoft plots next Office release for "05 or "06

    Premium-Inhalt.

  • Mirapoint adds antispam technology

    Premium-Inhalt.

  • Office by the (financial) numbers

    Premium-Inhalt.

  • EMC stellt "Storage Router" vor

    MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - EMC hat auf der Storage Networking World in Orlando seinen "Storage Router" vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Kombination aus intelligentem Switch oder Director von Cisco, Brocade oder McData sowie EMCs eigener Firmware. Anwender sollen damit in die Lage versetzt werden, sowohl EMCs eigene Arrays als auch Highend-Systeme anderer Hersteller (HDS, IBM, HP) zu virtualisieren und über ein einziges Interface zu verwalten. "EMC anerkennt endlich die Tatsache, dass Speicher zukünftig virtualisiert ist", befindet Analystin Nancy Hurley von der Enterprise Strategy Group. Die genannten Switch-Hersteller haben EMC jeweils ihre proprietären Programmierschnittstellen offen gelegt, gegen die der Storage-Spezialist seine Firmware schreiben konnte. Die intelligenten Switches gehören zur neuesten Gerätegeneration, die ASICs (Application Specific Integrated Circuits) verwendet, um Datenpakete "aufzubrechen", die darin enthaltenen Informationen auszulesen und danach die Daten zu routen. EMC-Produkt-Manager Robert Sadowski kündigte an, seine Firma werde die Virtualisierungs-Firmware später auch für den im Entstehen befindlichen Standard Fabric Application Interface bereitstellen, den das International Committee for Information Technology Standards gerade definiert. "Das ist für den Kunden genau das Richtige", erklärte der EMC-Mann. Das neue System soll auf Port-Level einen Durchsatz von 30.000 bis 40.000 I/O pro Sekunde erzielen und durch Einsetzen weiterer Rechen-Blades in die Switches/Directors hoch skalierbar sein. Derzeit befindet sich der Storage Router im Beta-Test. Er soll im ersten Halbjahr 2005 allgemein verfügbar sein. (tc) …mehr

  • IBM kombiniert für neues Subsystem "DS8000" die hauseigene Server- und Speichertechnik

    IBM will heute neue Speichersysteme vorstellen. Wahrscheinlich handelt es sich um die Subsysteme "DS6000" und "DS8000", die für den mittleren und hohen Leistungsbedarf gedacht sind. Insider zeigen sich insbesondere vom Highend-Gerät DS8000, das den "Shark"-Speicher ablösen soll, beeindruckt. Mit einem Fassungsvermögen von 192 TB übertrifft das Array das bisherige Flaggschiff "Model 2105" um das Dreifache und lässt auch EMCs "Symmetrix DMX" - das es auf 173 TB bringt - hinter sich. Allerdings bleibt Hitachis kürzlich vorgestellte "Tagmastore" mit 332 TB unangefochtener Kapazitäts-Platzhirsch. Wie schon in der Vergangenheit nutzt IBM auch für den neuen Speicher hauseigene Techniken aus anderen Bereichen. So kommt im Speicher-Controller Big Blues Top-Prozessor "Power 5" zum Einsatz. Die ersten Versionen des Speichers sollen sich mit Zwei- und Vier-Wege-Controller begnügen, später sind auch Acht- und Zwölf-Wege-Konfigurationen geplant. Dank der Partitionierungsfähigkeiten des Power-5-Prozessores kann IBM auch die Virtualisierungs- und andere Management-Aufgaben im Subsystem erledigen: Die Programme "SAN Volume Controller" und "Tivoli Storage Manager" wären geeignete Produkte. Ein Insider bezeichnete das System als "Server im Speicher, das statt eines intelligenten Switch einen intelligenten Controller" nutzt. Das Mittelklassesystem "DS6000" soll den Vorgänger "Fast T900" ablösen und sich gegen EMCs "Clariion CX700" und "Symmetrix DMX800" durchsetzen. Der Zwei-Wege-Controller arbeitet noch mit dem älteren Power-4-Prozessor und kann deshalb nicht so fein partitioniert werden. Das Fassungsvermögen soll bei 67 TB liegen. (kk) …mehr

  • Gefährdet IBM den Börsengang von Engenio?

    Engenio, früher LSI Logic Storage Systems, dürfte kommende Woche gespannt auf die Produktankündigungen von IBM blicken. Denn bisher hat Engenio die Mittelklassespeicher gebaut, die Big Blue als "DS4000s" vertrieb. Jetzt aber wird IBM den selbst entwickelten "DS6000" auf den Markt bringen, von dem Analysten erwarten, dass er auf längere Sicht das Engenio-System ablösen wird. Für Engenio hätte das fatale Folgen, da das Geschäft mit IBM im ersten Quartal dieses Jahres für 51 Prozent der Engenio-Umsätze sorgte. Die Abhängigkeit vom nun in Frage gestellten Geschäft mit Big Blue könnte den eigentlich schon für Mitte dieses Jahres geplanten Börsengang des Speicherspezialisten gefährden. Das Management versuchte bereits 2002, die Kundenbasis zu erweitern und schloss mit Storagetek ein OEM-Abkommen in der Hoffnung, über die Storagetek-Händler die Direktverkäufe zu steigern. Damals lag IBMs Anteil am Engenio-Umsatz erst bei 40 Prozent. Außer IBM und Storagetek verkaufen auch SGI und die NCR-Tochter Teradata die Mittelklassespeicher. Engenio verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatzzuwachs von 27 Prozent auf 427 Millionen Dollar und lag damit weit über dem durchschnittlichen Marktwachstum von zwei Prozent. (kk) …mehr

  • EMC erfüllt die hohen Wachstumserwartungen

    Der US-Speicherriese EMC hat im dritten Quartal 2004 ein zweistelliges Umsatz- sowie Gewinnwachstum hingelegt und die Analystenprognosen getroffen. Das Unternehmen aus Hopkinton, Massachusetts, verbesserte seinen Nettoprofit gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 159 Millionen auf 218 Millionen Dollar oder neun Cent pro Aktie. Die Einnahmen legten im Jahresvergleich um 34 Prozent auf 2,03 Milliarden Dollar zu. Dabei stieg der Umsatz mit Speichersystemen um 18 Prozent, die Einnahmen aus Softwarelizenzen legten sogar um 56 Prozent zu. Im Dienstleistungsbereich verzeichnete EMC ein Wachstum um 48 Prozent. Ohne die jüngsten Übernahmen von Documentum, Legato und VMware wäre der Umsatz im Kerngeschäft immerhin noch um 19 Prozent gewachsen, teilte EMC mit. Das Unternehmen habe in allen geografischen Regionen zweistellige Zuwächse erzielt. Mit den vorgelegten Zahlen entsprach EMC den Erwartungen der meisten Analysten. Diese hatten im Schnitt mit einem Plus von neun Cent je Aktie bei 2,01 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet. Das Unternehmen sei in den ersten drei Quartalen 2004 jeweils fast dreimal so stark gewachsen als der Gesamtmarkt, triumphierte CEO Joe Tucci in einer Stellungnahme. Damit sei deutlich, dass EMC in der gesamten Storage-Branche den Takt angebe. Die Company beeinflusse und verbessere deutlich die Art, wie Kunden ihre Informationen verwalten und speichern. Im laufenden vierten Quartal rechnet der Speicherriese weiterhin mit einem Gewinn von elf bis zwölf Cent pro Aktie. Die Einnahmen schätzt EMC auf 2,23 Milliarden bis 2,27 Milliarden Dollar. (mb) …mehr

  • Storagetek kauft Know-how zum Schnäppchenpreis zu

    Storagetek hat das Startup-Unternehmen Storability Software Inc. übernommen. Die in Southborough, Massachusetts ansässige Firma entwickelt Programme für das Storage Ressource Mangement (SRM). Offenbar gelang dem Speicherspezialisten ein Schnäppchen, denn der Kaufpreis soll weniger als 17 Millionen Dollar betragen. Das Softwarehaus hat bis 2003 Investorengelder in Höhe von insgesamt 66 Millionen Dollar erhalten. Storability hat sich im arg zerklüfteten Markt für SRM-Programme einen Anteil von 1,2 Prozent erarbeitet und war damit nach Aussagen von Gartner-Analysten der größte der vielen kleinen Anbieter in diesem Segment. Im Mai dieses Jahres verkündete die im Februar 2000 gegründete Firma, 40 der Top-1000-Unternehmen zu ihren Kunden zählen zu können. Storagetek wird die Produkte von Storability in das eigene Portfolio für Information Lifecycle Mangement (ILM) integrieren und hofft, so seinen Softwareanteil zu steigern: Laut Gartner entfallen nur zwei Prozent aller Umsätze mit Speicherprogrammen auf die Company aus Louisville. (kk) …mehr

  • Eine DVD fasst so viel wie 100

    Eine Forschergruppe vom Imperial College London hat eine Technik entwickelt, die das Aufnahmevermögen heutiger DVDs um den Faktor 100 vergrößert. Ein Terabyte Daten (1000 GB) passen durch "Multiplexed Optical Data Storage" (MODS) auf eine Silberscheibe. Das reicht für 472 Stunden Film. Aber weil derlei wohl nur wenige Personen brauchen, dürfte der künftige Verwendungszweck eher im Daten-Backup liegen. Bei normalen DVDs speichern so genannte Pits auf den Silberscheiben die Daten als Null oder Eins. Bei MODS reflektiert jedes einzelne Pit das Laserlicht in bis zu 300 Varianten moduliert. Nach einem Abzug für die Fehlerberichtigung ergibt sich eine zehnmal höhere Datendichte als bei Blu-ray-Lasern. Diese derzeit dichtesten optische Speicher fassen auf jedem ihrer zwei Layer 25 GB. MODS kommt auf 250 GB pro Layer - und haben vier davon. Bis die hochkapazitiven MODS-Speicher samt entsprechender Lese- und Schreibeinheiten marktreif sind, wird noch einige Zeit vergehen. Die Londoner Forscher gehen von fünf bis zehn Jahren aus. (ls) …mehr

  • Quantum enthüllt DLT-Roadmap

    Der Storage-Spezialist Quantum hat Einblick in die geplante weitere Entwicklung seines Bandstandards "DLT" gewährt. Die nächste Laufwerksgeneration "DLT-S4" erscheint im kommenden Jahr mit 1,6 TB Kapazität (ursprünglich waren nur 1,2 TB avisiert) und 120 MB pro Sekunde Datendurchsatz. Nach drei weiteren Generationen will der Hersteller dann mit dem "DLT-S7" die 10-TB-Grenze durchbrechen und 12 bis 14 TB Kapazität bei 1 GB/s Transferrate erzielen. Vorausgesetzt wird jeweils eine Kompressionsrate von zwei zu eins, die physikalischen Kapazitäten sind mithin nur halb so hoch wie angegeben. Auch bei den preiswerteren Laufwerken der V-Serie soll die Kapazität deutlich steigen. Für das "DLT-V4" sind 300 bis 320 GB Speicherplatz geplant, das "DLT-V7" soll bereits auf 2 bis 3 TB kommen. Geplant sei außerdem Rückwärts-Lese-Kompatibilität für zwei Produktgenerationen, so Quantum. (tc) …mehr

  • Linksys bringt NAS-Gerät für KMU-Anwender

    Die Cisco-Tochter Linksys hat das Netzspeichergerät "EFG250" angekündigt, ein NAS-System (Network Attached Storage) mit 250 GB Plattenplatz und integriertem Printserver. Durch Einbau einer zweiten IDE-Platte lässt sich die Kapazität auf 500 GB vergrößern, dann sind auch manuelle oder zeitgesteuerte Backups möglich. Weitere Festplattenschächte sind als Zubehör ("EFGHDT2") erhältlich. Das knapp 900 Euro teure EFG250 verfügt über einen Gigabit-Ethernet-Port zum Anschluss ans Netz, alternativ lässt es sich auch über die "Wireless-G Ethernet Bridge WET54G" aus gleichem Hause in ein drahtloses Netz einbinden. (tc) …mehr

  • Suns Rückkehr in den NAS-Markt

  • Iomega plant WLAN-Storage

    Der Peripheriespezialist Iomega wird in Kürze sein erstes NAS-Gerät (Network Attached Storage) auf den Markt bringen, das mit integrierter WLAN-Kommunikation ausgestattet ist. Das "NAS 100d" zielt auf Privatanwender und kleine Büros, die ein preiswertes Speichergeräte für ihre Netze wünschen. Es soll mit 160 GB Kapazität rund 500 Dollar kosten, für 100 Dollar mehr erhält man 250 GB Speicherplatz. Das auf einem XScale-Prozessor basierende Gerät verwendet ein Embedded-Betriebssystem und lässt sich per Browser konfigurieren. Es unterstützt die WLAN-Standards IEEE 802.11b und g mit theoretischem Durchsatz bis 54 Mbps und WEP-Verschlüsselung. Es lässt sich wahlweise als Access Point oder weiterer Knoten eines schon vorhandenen Funknetzes konfigurieren. Über zwei USB-2.0-Ports lassen sich weitere Speicher anschließen und so die Kapazität erweitern. Höherwertige Features des teureren "NAS 200d" wie Windows Storage Server 2003 als Betriebssystem oder RAID-Unterstützung fehlen allerdings. (tc) …mehr

  • Hitachi baut Notebook-Festplatten mit 100 GB

    Der japanische Hersteller Hitachi Global Storage Technologies , Erbe der Festplattentechnik von IBM, hat zwei neue Notebook-Festplatten im 2,5-Zoll-Formfaktor mit 100 GB Kapazität vorgestellt. Die "Travelstar 5K100" ist für den Normalgebrauch, die Variante "E5K100" für anspruchsvollere Anwendungen mit häufigen Zugriffen konzipiert. In beiden Harddisks rotieren die Platter mit 5400 U/min, als Anschluss verwenden sie nativ Serial ATA (S-ATA). Der Hersteller weist überdies darauf hin, dass beide Laufwerke schon über ein Jahr vor deren Inkrafttreten die Auflagen der RoHS-Direktive der Europäischen Kommission bezüglich der Vermeidung giftiger Substanzen bei der Elektronikproduktion erfüllen. Die neuen 100-GB-Platten sollen noch in diesem Jahr in Stückzahlen auf den Markt kommen, auch in kleineren Ausführungen mit 40, 60 sowie 80 GB. Preise sind noch nicht bekannt. (tc) …mehr

  • HP überträgt Grid-Konzept auf Speichertechnik

    Während man unter Grid-Computing normalerweise den Zusammenschluss von Rechnerverbünden zur besseren Nutzung beziehungsweise Auslastung der technischen Ressourcen versteht, versucht Hewlett-Packard sein lahmendes Speichergeschäft mit diesem Konzept aufzuwerten. Im Speicherkontext bedeute Grid, dass sich Anwender nicht mehr um die Art des Speicherns von Daten kümmern, sondern sich vielmehr auf die Möglichkeiten der Datennutzung konzentrieren sollten, heißt es sehr theoretisch. Die Wände zwischen Dateninseln müssten abgerissen werden, und anstatt statische Informationen zu sammeln, sollte man sich überlegen, wie diese besser für einen arbeiten können, erläutert Mike Feinberg, HPs CTO für Network Storage Solutions. Konkret kündigte der Manager eine abgespeckte Version des "Reference Information Storage System" (Riss) zur Archivierung und Verwaltung von E-Mails und Microsoft Office-Dokumenten an. Auf Riss und Multifunktions-Druckern basiert auch eine neue Komplettlösung, mit der sich Papierdokumente digitalisieren, klassifizieren und für einen schnellen Zugriff speichern lassen. Damit erweitert HP seine traditionellen Speichertechniken um klassische Dokumenten-Management-Funktionen. Der Hersteller verspricht sich davon eine Vitalisierung des Storage-Geschäfts, das laut IDC im zweiten Quartal dieses Jahres 631 Millionen Dollar ausmachte und damit 8,3 Prozent unter dem Ergebnis des Vergleichszeitraums 2003 lag. (ue) …mehr

  • IDC: Bedarf an Speichersoftware bleibt hoch

    Wegen der steigenden Nachfrage nach effizienteren Storage-Lösungen ist der weltweite Markt für Speichersoftware ist im zweiten Quartal 2004 erneut deutlich gewachsen: Nach Untersuchungen der Marktforschungsgesellschaft IDC stiegen die Einnahmen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,9 Prozent auf 1,85 Milliarden Dollar und erreichten damit das Niveau des vorangegangenen ersten Quartals. Angetrieben wurde das Wachstum durch das noch kleine Segment Speicher-Ressource-Management-Software (SRM), das im Jahresvergleich um 36 Prozent zulegte. Das größte Teilsegment, Backup- und Archivierungssoftware, wuchs um neun Prozent, Einnahmen der Bereiche Datenreplizierung und File System-Software stiegen um 13,5 beziehungsweise 18,5 Prozent. Von den führenden fünf Anbietern verzeichneten EMC und Veritas den größten Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresquartal. Marktführer EMC konnte seine Einnahmen dank der Übernahme von Legato um 30,5 Prozent auf 602 Millionen Dollar anheben, sein Marktanteil kletterte gleichzeitig um 3,4 auf 32,5 Prozent. Konkurrent Veritas stand dem Branchenprimus mit einem Umsatzplus von 32,4 Prozent nur wenig nach. Mit Einnahmen von 418 Millionen Dollar konnte die Company allerdings ihren Marktanteil nur um knapp über ein Prozent auf 22,6 Prozent verbessern. Den dritten Platz teilen sich IBM und Hewlett-Packard mit je 130 Millionen Dollar Umsatz und einem Marktanteil von sieben Prozent. Dabei büßte Big Blue 3,3 Prozent Umsatz und 1,5 Prozent Marktanteile ein. HP steigerte die Einnahmen zwar um 8,8 Prozent, sein Anteil ging jedoch um 0,6 Prozent zurück. Deutlich höhere Verluste verbuchte Computer Associates, das im Vorjahres- sowie Anfangsquartal 2004 noch die dritte Position hinter EMC und Veritas inne hatte: Laut IDC schrumpfte CAs Umsatz gegenüber dem zweiten Quartal 2003 um 13,3 Prozent auf 123 Millionen Dollar, der Marktanteil sank von 8,9 auf 6,6 Prozent. (mb) …mehr

  • HDS will das Storage-Highend aufmischen

    Hitachi Data Systems (HDS) wird heute im Rahmen eines Events im New Yorker Guggenheim Museum unter dem Namen "TagmaStore" die mittlerweile dritte Generation seiner Highend-Disk-Arrays ("Lightning") vorstellen und will damit das so genannte Information Lifecycle Management (ILM) neu definieren. Analysten zufolge wird es das System in mehreren Varianten geben, darunter auch ein Blade-System. TagmaStore unterstützt mit Fibre Channel, ESCON, FICON und iSCSI alle gängige Speicher-Anschlüsse. Wichtigste Neuerung der Systeme ist aber eine neue Storage-Management-Software mit weit reichenden Virtualisierungs- und Replikationsfähigkeiten. Die Virtualisierung soll über Datenmengen bis 32 Petabyte hinweg möglich sein, und zwischen räumlich voneinander entfernten Arrays werden Daten synchron wie asynchron kopiert. Hitachi bindet dabei auch Speicher von Wettbewerbern wie EMC und IBM transparent ein, und zwar erheblich weit reichender als bei der Konkurrenz derzeit möglich. "Unsere Lösung ist unvergleichlich", erklärte CEO Shinjiro Iwata. Schon zuvor war HDS der einzige Anbieter, dessen Management-Software auch die hauseigenen Midrange-Systeme ("Thunder") mit einschloss. Mit den ab 700.000 teuren TagmaStore-Systemen dürfte sich HDS - und auch seine OEM-Partner Sun und Hewlett-Packard - zunächst einen entscheidenden technischen Vorsprung vor der Konkurrenz erobern und den Wettbewerbern entsprechend Markanteile abnehmen. Aktuellen Gartner-Zahlen zum Markt für External Disk Storage zufolge kommt die Hitachi-Tochter derzeit auf 6,9 Prozent Marktanteil nach Umsatz. Es führt EMC mit 23,1 Prozent, IBM erreicht 13,2 Prozent. Mit rund 2,5 Milliarden Dollar Umsatz im Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr ist Hitachis Storage Systems Group nur ein kleiner Teil des Gesamtmischkonzerns, der rund 80 Milliarden Dollar umsetzte. (tc) …mehr

  • Tagma: Hitachis neues Speichermonster

  • EMCs neuer CTO kommt von IBM

    Der Storage-Spezialist EMC hat am vergangenen Freitag Jeffrey Nick (50) zum neuen Chief Technology Officer (CTO) ernannt. Nick ist IBM-Veteran und hatte bei Big Blue unter anderem die On-demand-Initiative mit entwickelt und die Grid-Computing-Strategie des Konzerns geleitet. Er hatte das Unternehmen im vergangenen Juni verlassen, das ihn zum IBM Fellow ernannt hatte, die höchste technische Ehrung, die IBM seinen herausragenden Entwicklern verleiht. Nick hat mehr als 80 Erfindungen registriert und hält über 50 US-Patente im Bereich Computersysteme. Bei EMC tritt er die Nachfolge von Howard Elias an. Der Executive Vice President of Corporate Marketing hatte den CTO-Posten seit dem vergangenen Jahr kommissarisch inne, als Amtsvorgänger Mark Lewis zum Executive Vice President von EMCs Softwaresparte befördert worden war. Nick wird das Office of Technology leiten, das die technische Vision und Strategie des in Hopkinton, Massachusetts, ansässigen Konzerns entwickelt und auch an Industrie-Standards mitarbeitet. Er berichtet an Elias. (tc) …mehr

  • IBM bringt Lowend-Storage, auch mit iSCSI

    Mit zwei heute neu vorgestellten Geräten nimmt IBM den Storage-Markt für kleine und mittlere Unternehmen ins Visier. Eines davon ist das erste native iSCSI-Gerät von einem Tier-One-Anbieter, es kostet in einer Basisausstattung rund 3000 Dollar. Das zweite wird über Fibre Channel angebunden und schlägt ab 5000 Dollar zu Buche. Beide Geräten füllen Big Blues Lowend und zielen im Prinzip auf den gleichen Markt wie EMCs im Mai vorgestelltes Array "Clariion AX-100" (Codename "Piranha"). Bislang hatte IBM in diesem Segment nur die Möglichkeit, sein kleinstes "FastT"-Midrange-System heftig zu rabattieren oder seinen Kunden das preiswerte Array "EXP 400" anzudienen - dieses ist allerdings, wie das Unternehmen selbst einräumt, eher ein "JBOD" (Just a bunch of disks) ohne RAID, Datenreplikation oder andere Management-Software. Das neue FC-Array "DS400" hat einen oder zwei Controller und kostet im Vollausbau mit 5 TB Kapazität rund 7000 Dollar. Eine vollumfängliche Softwaresuite für Data Mirroring und andere Funktionen liegt bei. EMC verlangt für seinen Piranha mit 0,5 TB laut Liste ebenfalls um die 7000 Dollar. Das iSCSI-Modell "DS300" kostet nach Liste mit voller Bestückung von 2 TB SCSI-Platten 4600 Dollar. IBM gehörte zu den frühesten Unterstützern des iSCSI-Standards und brachte schon 2001 das Array "200i" mit externen iSCSI-Anschlüssen auf den Markt. Dieses wurde jedoch weithin als verfrüht und überteuert beurteilt und verkaufte sich kaum. Inzwischen sieht man aber die Zeit für iSCSI endgültig gekommen. Mit seiner Ethernet-basierenden Technik erlaubt es deutlich preiswertere Speichersysteme als Fibre-Channel-SANs (Storage Area Networks). IBM stellt DS300 und DS400 selbst her - im Gegensatz zu den FastT-Systemen, die es als OEM von Engenio bezieht. Diese Systeme wurden analog zu den Novitäten umbenannt in "DS4000". (tc) …mehr

  • EMC bringt neue NAS-Systeme mit iSCSI-Unterstützung

    Der Speicherspezialist EMC erweitert seine "Celerra"-Linie um neue, preisgünstigere NAS-Geräte (Network Attached Storage) mit iSCSI-Unterstützung und verbesserten Verwaltungsfunktionen. Das "Celerra NS500" ist als integrierte oder Gateway-Ausführung erhältlich und kostet integriert mit 1 TB Speicher, Single Data Mover, CIFS und Snap 40.000 Dollar. Die Mid-Tier-Lösung "Celerra NS704G" bietet vier Data Mover sowie ein oder zwei Control Stations und kostet (ebenfalls mit CIFS und Snap) nach Liste 165.000 Dollar. Für das System gibt der Hersteller ein um 68 Prozent besseres Preis-Leistungsverhältnis als beim "IBM 500G" bei 53 geringeren Kosten an. Gegenüber dem "GF960C" soll das NS704G 65 Prozent mehr Preis-Leistung bei 30 Prozent niedrigerem Preis erzielen. Passend erneuert hat das in Hopkinton, Massachusetts, ansässige Unternehmen auch sein "DART"-Betriebssystem. Dessen "Celerra Manager Basic Edition" bietet nun eine Übersichtseite für die wichtigsten Systemparameter sowie Integration mit den Volume Shadow Copy Services (VSS) von Microsoft, die Restores auf Dateiebene über die Eigenschaft "Vorherige Version" im Explorer ermöglicht. (tc) …mehr

  • IBM konfiguriert NAS-Gateway für das Lowend

    Abteilungen und kleinere Betriebe, die für ein Desaster-Recovery-System nicht ganz so tief in die Tasche greifen wollen, können jetzt auch IBMs "Total Storage NAS Gateway 500" in die Produktauswahl einbeziehen. Die integrierte Hard- und Softwarelösung wurde jetzt in einer kostengünstigen Variante für weniger anspruchsvolle NAS-Umgebungen (NAS = Network-attached Storage) vorgestellt. Sie wird als Ein-Prozessorvariante für unter 40.000 Dollar vertrieben und schafft eine Verbindung zwischen SANs und Nutzern, die über IP auf Daten zugreifen müssen. Im Endausbau lässt sich das NAS-Gateway mit bis zu acht "Power4+"-Prozessoren konfigurieren. Andere Einschränkungen gebe es nicht, versichert IBM. Die Management-Features der kleineren Variante seien identisch zu denen der Highend-Version, die um diverse Zusatzfunktionen erweitert wurde. So sollen sich jetzt individuelle Snapshot-Dateien anlegen, auffinden und wiederherstellen lassen. Im Zuge des neuen Speicherprodukts führt IBM auch einen weiteren Modus für die Datenspiegelung in IP-Netzwerken ein. Das System unterstützt ab sofort zusätzlich zur asynchronen und synchronen Spiegelung auch Mirror Write Consistency (MWC), was schneller als die synchrone und gleichzeitig zuverlässiger als die asynchrone Spiegelung arbeitet. (ue) …mehr

  • HP lockt Kunden mit neuem Storageworks EVA 3000

    Wer heute IT-Lösungen verkauft, muss ein Produkt schaffen, das relativ klein anfangen kann und sich später trotzdem zu einer deutlich größeren Konfiguration ausbauen lässt. Hewlett-Packard hat deswegen sein "Storageworks Enterprise Virtual Array (EVA) 3000" auf eine kleinere Einstiegskonfiguration zurückgestutzt als zuvor - diese wird damit günstiger und für mehr potenzielle Kunden attraktiv (die EVAs unterscheiden sich von der günstigeren Modellreihe "Modular Smart Array" durch ausgefeiltes Snapshotting und andere Virtualisierungsfunktionen). Das "EVA 3000 Starter Kit", so der Name der abgespeckten Maschine, besteht aus einem 5 U hohen Chassis mit zwei Controllern und acht 146-GB-Platten (10.000 U/min, Fibre Channel SCSI). Dazu kommt die Verwaltungssoftware "HP Openview Storage Operations 1.2" sowie Lizenzen für den Anschluss an zwei Host-Server (diese dürfen unter HP-UX, Linux, AIX, Solaris, Windows oder Netware laufen). Das Ganze gibt es inklusive 24/7-Support ab 1. September für 42.000 Dollar. (tc) …mehr

Zurück zum Archiv