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CW-Roundtable

Reality-Check Unified Communications

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von Jürgen Hill und Manfred Bremmer
Was ist Unified Communications, und wer braucht es? Experten standen Rede und Antwort.
Experten standen der COMPUTERWOCHE zum Thema Unified Communications Rede und Antwort.
Experten standen der COMPUTERWOCHE zum Thema Unified Communications Rede und Antwort.
Experten standen der COMPUTERWOCHE zum Thema Unified Communications Rede und Antwort.

Bereits seit einigen Jahren wird "Unified Communications" (UC) von zahlreichen Herstellern als das Patentrezept angepriesen, um die Kommunikations- und damit letztendlich auch die Geschäftsprozesse im Unternehmen zu verbessern. Wie und mit welchen Mitteln das geschehen soll, darüber haben die Anbieter jedoch völlig unterschiedliche Vorstellungen: Je nachdem, in welchem Geschäftsfeld sie aktiv sind, stehen die TK-Anlage, die Netzinfrastruktur oder die Groupware und andere Software im Mittelpunkt. Um Licht in das Begriffsdunkel zu bringen und Missverständnisse aus der Welt zu schaffen, hat die COMPUTERWOCHE in einem Roundtable-Gespräch Vertreter führender Anbieter und eine Analystin zu Wort kommen lassen.

Zumindest, was die Theorie anbelangt, ziehen die Industrievertreter mit Nicole Dufft, Geschäftsführerin des Berliner Analystenhauses Berlecon Research, am gleichen Strang: Dufft versteht unter UC eine Integration verschiedener Kommunikationskanäle unter einer Oberfläche und - das macht für sie den Unterschied zu anderen Konzepten aus - deren Integration mit IT-Anwendungen.

"Anwender müssen Unified Communications intuitiv nutzen können."  Carolin Diane Müller, Microsoft.
"Anwender müssen Unified Communications intuitiv nutzen können."  Carolin Diane Müller, Microsoft.
"Anwender müssen Unified Communications intuitiv nutzen können." Carolin Diane Müller, Microsoft.

Damit lasse sich UC auch von einem Unified-Messaging-Konzept unterscheiden, bei dem es lediglich um die Integration verschiedener Kommunikationskanäle gehe. "Die Integration in die IT-Anwendungen ist der wesentliche Unterschied", so die Berlecon-Chefin. Carl Mühlner, Geschäftsführer des Systemintegrators Damovo, betont zusätzlich die Einbeziehung der Geschäftsprozesse. Zentral bei der Einführung von UC sei die Frage: "Was kann ich im Unternehmen (anders) an Kommunikationsformen nutzen, um effizienter, schneller, besser und kommunikativer zu sein?"

Auch Carolin Diana Müller, Product Manager Unified Communications bei Microsoft Deutschland, liegt dieser Aspekt am Herzen. Die Integration in die Geschäftsprozesse sei aber nur machbar, wenn Anwender die Lösung intuitiv nutzen könnten. Komplexität würde eine neue Hürde bedeuten. "Bliebe nur zu ergänzen, jederzeit und überall", fügt Mehdi Schröder, Vice President der Aastra TeDeWe GmbH, hinzu - damit spielt er auf den Aspekt der Mobilität an. Manfred Bauer, Regional Channel Manager von Cisco Deutschland, hält zudem für wichtig, dass mit UC verschiedene, aus dem Netz kommende Kommunikationsmöglichkeiten zusammengefasst werden - mit einem Schwerpunkt auf Echtzeit-Kommunikation. Ziel sei es, Geschäftsprozesse stärker auch für den Anwender zu integrieren.

Immer mehr Unternehmen setzen auf Unified Communications

Verschiedenste Endgeräte, Netze, Nachrichtenformen und Unternehmens-Anwendungen auf einer Universal-Plattform zu vereinen liegt im Trend: Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Betriebe mit mehr als 200 Mitarbeitern in Deutschland setzt heute bereits Unified-Communications-Lösungen ein oder plant dies in den nächsten zwei Jahren. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Analystenhauses Berlecon vom Mai dieses Jahres, für die 100 ITK-Verantwortliche größerer deutscher Firmen befragt wurden. Die Gründe für das starke Interesse: Unternehmen wollen mit UC ihre Kundenkommunikation verbessern (73 Prozent), ihre Mitarbeiter an verschiedenen Standorten besser vernetzen (68 Prozent) und ihre Geschäftsprozesse insgesamt beschleunigen (67 Prozent). Etwa die Hälfte der Unternehmen erwartet auch Kosteneinsparungen.

Weitere Infos finden Sie in unserem Geschäftskunden-Center.

Unified Communications: Trends - Einsatzbereiche - Anwendungsbeispiele
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Referenzen:
Alfons Greiwing GmbH: Kommunikation auf der Überholspur
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S-W Verlag GmbH & Co. KG: Unified Communications schafft schlanke Prozesse
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Sunrise Medical GmbH: Acht europäische Standorte, eine clevere Kommunikations-Plattform
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HUBER Packaging Group GmbH + Co. KG: Auf der Datenautobahn ins Meeting - ohne Stau und CO2
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