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Farmville-Entwickler

Zynga forciert Geschäft in China

26.07.2011
Der kalifornische Farmville-Entwickler Zynga verstärkt seine Stellung im Milliardenmarkt China.
Zynga-Chef Mark Pincus
Zynga-Chef Mark Pincus
Foto: Joi Ito via flickr

Dazu schloss Zynga am Dienstag in Shanghai eine Partnerschaft mit dem Internet-Unternehmen Tencent, dessen Portale von mehreren hundert Millionen Menschen genutzt werden. Dort soll das Online-Spiel Zynga City angeboten werden, eine chinesische Version von Cityville. Zynga ist bereits seit Mai 2010 in China aktiv. Zurzeit bereitet das Unternehmen seinen Börsengang vor.

Cityville war das erste Spiel des Herstellers, das in mehreren Sprachen entwickelt wurde. Weltweit sind es mehrere Millionen Spieler weltweit, die online ihre Traumstadt bauen. Zynga City, das in Kürze in einer ersten Testversion auf der Tencent-Plattform Pengyou angeboten werden soll, enthält nach Angaben des Unternehmens zahlreiche Elemente aus der traditionellen chinesischen Kultur.

Zynga bietet seine Spiele über verschiedene Online-Portale an. Sie sind grundsätzlich kostenlos, Einnahmen erzielt das Unternehmen mit dem Verkauf virtueller Gegenstände - etwa Landmaschinen für den Acker in Farmville. Damit verdiente das Unternehmen 2010 rund 90,6 Millionen Dollar bei einem Umsatz von 597,5 Millionen Dollar. Aus Unterlagen, die für den bevorstehenden Börsengang eingereicht wurden, geht hervor, dass unter anderem auch Google, die US-Bank Morgan Stanley und der Gründer des Business-Netzwerks LinkedIn, Reid Hoffman, an Zynga beteiligt sind. (dpa/tc)