Second Life, Qwaq, Forterra

Zweite Chance für virtuelle Welten

Sascha Alexander ist Manager Marketing & Kommunikation bei der QUNIS GmbH, Neubeuern, die auf Beratung und Projekte in der Business Intelligence, Big Data und Advanced Analytics spezialisiert ist. Zuvor war der Autor als Director Communications bei den Marktforschungs- und Beratungsunternehmen BARC und PAC tätig. Als ehemaliger Redakteur der COMPUTERWOCHE sowie Gründer und Chefredakteur des Portals und Magazins für Finanzvorstände CFOWORLD verbindet ihn zudem eine lange gemeinsame Zeit mit IDG.
Seine Themenschwerpunkte sind: Business Intelligence, Data Warehousing, Datenmanagement, Big Data, Advanced Analytics und BI Organisation.
Nachdem der erste Hype vorbei ist, beginnt bei Anbietern eine Neuausrichtung auf Unternehmen, sinnvolle Features und eine einfachere Benutzerführung. Eine Reise durch das Silicon Valley macht dies deutlich.
Virtuelle Welten haben Konjunktur
Virtuelle Welten haben Konjunktur
Foto: Linden Lab

Linden Lab, Erschaffer der virtuellen Kommunikationsplattform Second Life, war vom Interesse insbesondere in Deutschland völlig überrascht worden. Dies räumte jetzt Jean Miller, die neue Verantwortliche für German Market Development, bei einem Besuch der Computerwoche in der Firmenzentrale in San Franzisko ein.

Zudem musste man dazulernen: "Die Benutzung von Second Life war viel zu schwer”, sagte Miller. Man arbeite daher aktuell an besseren Tools und Funktionen, die das längliche Anmeldeverfahren, die Suche nach Inhalten sowie die Integration der virtuellen Plattform "Second Life Grid” mit anderen Anwendungen und Datenhaltungen erleichtern sollen.

Neue Dynamik im Markt

Zugleich wächst die Konkurrenz. So muss eine dreidimensionale Umgebung wie Second Life nicht nur angesichts immer weiterer Web-Plattformen für die Zusammenarbeit in Unternehmen schon einen erheblichen Mehrwert bieten können. Vielmehr entstehen auch in der eigenen Domäne Konkurrenzplattformen wie Qwaq und Forterra oder auch das Toolkit Wonderland, die sich nicht an Verbraucher und verspielte Avatare, sondern ganz auf Unternehmen und ihre Bedürfnisse ausrichten. Sie profitieren dabei von den Fehlern im Second Life und könnten die Nutzung virtueller Welten für die professionelle Zusammenarbeit vorantreiben.

Lesen Sie ausführlich im Blog der Computerwoche über das Treffen der Computerwoche mit Linden Lab sowie Qwaq und Forterra im Silicon Valley, und erfahren Sie, wo heute die größten Chancen und Probleme virtueller Collaboration-Plattformen liegen.