Erfolgreich mit dem New Style of Business: Präsentiert von HPE und Intel

Zu wenig Geld für Digitale Transformation und Next Generation Infrastructures

Zwei Drittel der IT-Budgets fließen in die bestehende Infrastruktur

10.11.2015
Fast drei Viertel der deutschen Unternehmen (72 Prozent) fühlen sich sehr gut auf die Digitale Transformation vorbereitet. Wenn es allerdings um den notwendigen Um- und Ausbau der IT-Infrastruktur geht, zeigt sich, dass es noch umfangreicher Investitionen in neue Systeme und Infrastrukturen bedarf.

Noch immer fließen mehr als zwei Drittel der IT-Investitionen in den Betrieb der bestehenden IT-Infrastruktur und Anwendungslandschaft. Lediglich 33 Prozent wenden die Unternehmen dafür auf, neue, dynamische Infrastrukturen aufzubauen - so genannte Next-Generation-Infrastructures -, die auf die speziellen Anforderungen der digitalen Transformation im Hinblick auf Flexibilität, Agilität und Skalierbarkeit ausgerichtet sind.

Foto: Crisp Research

Im Rahmen der Studie "Digital Business Readiness" hat Crisp Research IT-Entscheider in 100 deutschen Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern zum Thema Digitale Transformation befragt. Im Fokus der Studie stand die Frage nach Implikationen der Digitalen Transformation auf die Unternehmensstrategie sowie die Sicht der Anwender auf die Rolle der IT bei der Bewältigung der Herausforderung.

"Es ist bemerkenswert, dass die Hälfte der befragten Unternehmen sich in der Lage sieht, die Digitale Transformation mit ihrer bestehenden Infrastruktur anzugehen", sagt Julia Michel, Analystin bei Crisp Research. 39 Prozent glauben, dass dies nur teilweise funktioniert und elf Prozent trauen dies ihrer bereits vorhandenen Infrastruktur überhaupt nicht zu.

SaaS- und PaaS-Anwendungen in Planung

Ohne erhebliche Investitionen wird es indes nicht gehen: Die meisten Unternehmen erachten eine Aufstockung ihres IT-Budgets als notwendig. Vier von fünf Befragten (82 Prozent) fordern eine Erhöhung des Budgets um 10 bis 30 Prozent. Bei der Auswahl neuer Technologien sind sich die Unternehmen bewusst, dass nur der Einsatz einer breitgefächerten Applikationsbasis langfristig erfolgversprechend ist. Dabei werden Anwendungen wie SaaS, Cloud und mobile Applikationen als erste Schritte hin zu einer Digitalisierung gesehen. 70 Prozent der befragten Unternehmen planen die Nutzung von SaaS- und PaaS-Modellen in nächster Zeit.

"Den Weg der digitalen Transformation können Unternehmen nicht alleine beschreiten", sagt Analystin Michel. Das ganzheitliche Design und der Aufbau von modernen Infrastrukturen auf Basis von Cloud- und SDN-Technologien erfordere eine neue Form von technischen Fähigkeiten, die kurz- bis mittelfristig nicht ohne einen fähigen, erfahrenen Partner zu bewerkstelligen sei. 81 Prozent der Befragten griffen deshalb während der Planung und Umsetzung auf externe Partner und Service Provider zurück.

Das zeige einerseits, dass in den in den letzten Jahren nicht ausreichend Wissen aufgebaut wurde, um dem digitalen Wandel zu begegnen. Anderseits hätten die Entscheider erkannt, dass es nicht zwangsläufig zu ihren Kernaufgaben gehöre, selbst Rechenzentren, IT-Infrastrukturen und Systeme aufzubauen und zu betreiben. Für diese These spräche auch, dass fast die Hälfte der Unternehmen (47 Prozent) zwischen 20 und 80 Prozent ihre IT auf externe Rechenzentren- und Infrastruktur-Services auslagern will.