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Zuwachs für Intels Prozessorfamilie Pentium M

24.06.2004

Intel hat seine jüngste, unter dem Codenamen "Dothan" entwickelte Generation von Notebook-Prozessoren um zwei langsamere und preisgünstigere Varianten erweitert: Die beiden Neulinge "Pentium 715" und "725" arbeiten mit einer Taktrate von 1,5 beziehungsweise 1,6 Gigahertz. Wie alle auf der neuen Architektur basierenden Chips sind sie in einem 90-Nanometer-Prozess gefertigt und verfügen über 2 MB Level-2-Cache. Die Preise: Bei Abnahme der üblichen 1000er-Kontingente kostet der Pentium M 715 209 Dollar, während der 725 mit 241 Dollar zu Buche schlägt. Ihre im vergangenen Monat eingeführten Brüder "Pentium M 735", "745" und "755" takten mit 1,7, 1,8 und 2 Gigahertz und kosten zwischen 294 bis 637 Dollar (Computerwoche online berichtete).

Ende des dritten Quartals - so Intels Hoffnung - sollen die Dothan-basierenden Prozessoren bereits gut die Hälfte aller ausgelieferten Mobilrechnerherzen des Chipherstellers ausmachen. Zu den Notebook-Produzenten, die Portables mit dem Pentium M 715 angekündigt haben, zählen Toshiba - mit seinem Business-Laptop "Tecra A2" - sowie Gateway, das Intels Neuen unter anderem optional in seinem Tablet-PC "M275" anbietet. Direktversender Dell will im dritten Quartal Geräte auf Basis der jüngsten Pentium-M-Prozessoren auf den Markt bringen. (kf)