Ifo-Institut

Zuversicht der IT-Dienstleister schwindet ein wenig

Joachim Hackmann ist Principal Consultant bei Pierre Audin Consulting (PAC) in München. Vorher war er viele Jahre lang als leitender Redakteur und Chefreporter bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Der Geschäftsklima-Index für die deutsche IT-Branche ist gefallen. Die Unternehmen beurteilen die Geschäftsaussichten skeptischer.
Der Ifo-Index für die IT-Branche ist im Juli gefallen (blaue Linie).
Der Ifo-Index für die IT-Branche ist im Juli gefallen (blaue Linie).

Die aktuelle Lage im Juli 2008 hat sich nur geringfügig verschlechtert. Das ist das Ergebnis der monatlichen Umfrage des Ifo-Instituts. 47 Prozent der Befragten erachten sie als gut, nur sechs Prozent äußerten sich negativ. Der Saldo-Wert von plus 41 Prozentpunkte liegt damit nur knapp unter dem Wert des Vormonats: Im Juni belief er sich auf 42 Prozentpunkt. Allerdings hat sich der Ausblick eingetrübt. Die Entwicklung der kommenden Monate wird von 29 Prozent mit positiv, von acht Prozent als negativ eingeschätzt. Unterm Strich ergibt dies einen Saldowert von plus 21 Prozentpunkten. Er liegt damit um acht Punkte unter dem im Juni ermittelten Wert. Damit fällt auch der Geschäftsklima-Index für die IT-Servicebranche von plus 35 auf plus 31 Prozentpunkte, was jedoch immer noch ein guter Wert ist.

Nach wie vor plant der überwiegende Teil der Unternehmen mit einer wachsenden Belegschaft. Begründet wird dies mit dem positiven Umsatzverlauf in den kommenden zwei bis drei Monaten. Schwierigkeiten bereitet den Anbietern weiterhin der Fachkräftemangel. Allerdings waren die Klagen über den Engpass an qualifizierten Mitarbeiter in den vergangenen Monaten lauter.