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Zukunftssicherheit aufbauen und vorhandene IT-Strukturen als Basis nutzen (inkl. Whitepaper)

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Um zukünftig wettbewerbsfähig zu sein, müssen sich Unternehmen an Vorgaben zur Compliance anpassen und für einen verstärkten und aggressiven Wettbewerb gerüstet sein. Zu den Herausforderungen gehören auch sich ändernde und neu entstehende Sicherheitsbedrohungen sowie Firmenübernahmen, Fusionen und eine zunehmende Globalisierung.

Rechtzeitig Trends zu erkennen und flexibel darauf zu reagieren, sind wichtige Eigenschaften, die ein Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben lässt. Kein Wunder, dass Firmen viel Zeit und Geld investieren, um die Trendsetter der Zukunft zu bestimmen. Doch solche Prognosen liegen oft auch falsch und sind in der heutigen Zeit mehr Risiko als sichere Strategie. Einerseits ist es also wichtig zu wissen, was zukünftig am Markt passiert, andererseits lässt sich das nicht sicher prognostizieren - was sollte ein Unternehmen also tun, um für die Zukunft gerüstet zu sein?

Tatsachen statt Prognosen

Statt Trends zu prognostizieren, sollten sich Unternehmen viel mehr auf die Technologie selbst konzentrieren. Denn sie ist es, die Veränderungen beschleunigt. Und das gilt für Unternehmen aller Größen. Ein Paradebeispiel sind Online-Shops, die den Einzelhandel geradezu revolutioniert haben. Mit der richtigen Technologie kann sich ein Einzelhändler auch an einem abgelegenen Ort befinden und beste Geschäfte machen. Er kann darüber hinaus auf Veränderungen am Markt flexibel reagieren, etwa seine Angebotspalette verändern, seine Absatzstrategie marktgerecht anpassen oder auf einem größeren und bekannteren Shop-Portal als Unterhändler einen noch größeren Kundenkreis erreichen.

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Als Unternehmen für die Zukunft gerüstet zu sein, hat also weniger mit der Vorhersage der Zukunft zu tun als vielmehr damit, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Das funktioniert, indem Unternehmen auf flexible und effiziente Architekturen und Prozesse setzen. Neue IT-Strukturen sind besser als alte und zumeist unbewegliche Systeme. Mit neuen, agilen Strukturen ist jedes Unternehmen in der Lage, schneller und entschlussfreudiger auf alle möglichen Veränderungen zu reagieren. Diese Flexibilität macht eine Firma zu einem zukunftsfähigen Unternehmen (Englisch: Future-Ready Enterprise).

Bereit sein, neue Wege zu gehen

Eine wichtige Voraussetzung für ein zukunftsfähiges Unternehmen ist, dass die Führungskräfte und IT-Mitarbeiter sich nicht gegen disruptive Technologien wehren, sondern diesen offen gegenüberstehen. Gemeint sind damit Technologien, denen heute noch wenig Beachtung geschenkt wird, die aber schon bald noch verbreitete Technologien komplett ablösen können, wie etwa das "Internet der Dinge". Natürlich darf das nicht dazu führen, dass disruptive Technologien ein Unternehmen zu Grunde richtet. Vielmehr ist darauf zu achten, dass solche Lösungen zum Unternehmen und deren Arbeitsabläufe passen.

Zeitgleich sollte man Bewährtes behalten und darauf aufbauen, um zum Beispiel virtualisierte Infrastrukturen aufzubauen. Verschließen Sie sich keineswegs Technologien wie der Cloud, Big-Data-Anwendungen und Software-Defined-Strukturen. Zukunftsfähig bedeutet außerdem, flexibel gegenüber verschiedenen Technologien, Anbietern und Geschäftsprozessen zu sein. Letztendlich müssen die IT-Verantwortlichen dazu bereit sein, eingefahrene Wege zu verlassen. Denn es ist wenig sinnvoll, unnötig viel Zeit und Ressourcen in "altbewährte" Abläufe zu verschwenden. Die IT soll vielmehr ein wichtiger Partner des Unternehmens sein, die mit ihren Initiativen der Firma Wettbewerbsvorteile verschafft und dazu beiträgt, die Produktivität der Mitarbeiter zu erhöhen.

Alte und neue Strukturen gemeinsam nutzen

Selbstverständlich muss auf dem Weg zum zukunftsfähigen Unternehmen kein IT-Entscheider um bisher erfolgte Investitionen bangen. Im Gegenteil: Ein Upgrade der vorhandenen IT-Struktur ist keine zwingende Voraussetzung, vielmehr lässt sich ein zukunftsfähiges Unternehmen sehr gut auf einer vorhandenen Infrastruktur aufbauen. Wichtig dabei ist, dass wenn neue Technik angeschafft werden muss, diese mit der vorhandenen Struktur zusammenspielt. Zudem ist zu prüfen, dass die vorhandenen und die eventuell neu anzuschaffenden Anwendungen problemlos in der gesamten IT-Umgebung funktionieren.

Um Probleme auf dem Weg zum zukunftsfähigen Unternehmen von vornherein auszuschließen, sind zuvor alle IT-Ressourcen und Investitionen zu analysieren und zu bewerten. Daraus lässt sich dann das genaue weitere Vorgehen festlegen und böse Überraschungen ausschließen. Eine bewährte Methode dabei ist, externe Experten mit ins Boot zu holen. Ihre Erfahrung und ihre Sichtweise von "von außen" garantieren den Erfolg des Projekts innerhalb kürzester Zeit.

Expertenwissen nutzen

Ein zukunftsfähiges Unternehmen sollte aber auch darauf achten, dass es mit Anbietern zusammenarbeitet, die mit einer Nutzung frei wählbarer Systemstrukturen keine Probleme haben. Es ist längst nicht mehr zeitgemäß, solche Strukturen vorzuschreiben und damit ein Zwang zu erzeugen, nur das Produkt eines bestimmten Herstellers verwenden zu dürfen. Starr definierte Strukturen sind out. Damit ein Unternehmen flexibel ist und bleibt, sind Anbieter mit unterschiedlichen Technologien zu bevorzugen. Gleiches gilt für Workloads und Anwendungen. Diese sollten vielmehr auf die Kompetenzen der Mitarbeiter, auf vorhandene Budgets und Prozesse ausgerichtet sein. Wie lässt sich das aber am besten realisieren?

Suchen Sie sich Firmen mit einer umfassenden Angebotspalette bekannter und neuer IT-Produkte. Achten Sie zudem darauf, dass man hier Neuem gegenüber positiv eingestellt ist und dass man bereit ist, Wege zu finden, vorhandene ältere IT-Strukturen weiterhin zu nutzen. Nicht so viel wie möglich, sondern nur so viel wie nötig, sollte bei den IT-Strukturen angepasst oder erneuert werden. Fragen Sie nach Referenzarchitekturen und vorvalidierte Lösungen. Diese sind sehr hilfreich und erleichtern sowohl die Implementierung als auch die Einarbeitung.

Beratungsunternehmen helfen dabei, die richtige Strategie für den Weg zum zukunftsfähigen Unternehmene festzulegen und können maßgeschneiderter Lösungen entwickeln.
Beratungsunternehmen helfen dabei, die richtige Strategie für den Weg zum zukunftsfähigen Unternehmene festzulegen und können maßgeschneiderter Lösungen entwickeln.
Foto: Dell

Das Ziel der Umstellung ist erreicht, wenn Ihr Unternehmen nicht nur bereit für zukünftige Entwicklungen ist, sondern auch im geschäftlichen Alltag die Vorteile spürt und sich das in den Geschäftsergebnissen widerspiegelt. Erreicht werden kann das nur, wenn sich die IT-Experten gemeinsam mit der Geschäftsleitung für schlichte und anpassungsfähige Strukturen entscheiden, die zudem unterschiedliche Auswahlmöglichkeiten bieten. Solche Bedingungen hat beispielsweise Dell in seinem Portfolio. Hier hat man sich komplett dem Konzept eines zukunftsfähigen Unternehmens verschrieben. Dell hat dazu bereits umfangreiche Lösungen parat. Diese setzen verstärkt auf die freie Wahl der Technik, Flexibilität, Effizienz und Akzeptanz von Veränderungen.

Fazit

Zu den wichtigsten Eigenschaften eines zukunftsfähigen Unternehmens zählt die Bereitschaft, Veränderungen einzugehen. Dazu gehört die Akzeptanz neuer Technologien und Prozesse, wenn diese sinnvoll erscheinen. Veränderungen sollten immer unter dem Gesichtspunkt erfolgen, damit Geschäftsergebnisse verbessern zu können. Dafür alte Systeme und Prozesse mit neuen zu kombinieren, ist oftmals die bessere Lösung, anstatt alles komplett zu erneuern. Auf den Weg dahin ist es ratsam, sich mit Lösungsanbietern zu beraten, die gleiche Ziele verfolgen und dabei mit unterschiedlichen Optionen aufwarten.

Weitere Informationen

Das Insider-Interview - Robert Laurim zum Thema zukunftsfähiges Unternehmen

Serie: Das zukunftsfähige Unternehmen - die Cloud als Wettbewerbsvorteil nutzen

Infografik: Der Mitarbeiter der Zukunft - Wichtige Trends und Zukunftsaussichten