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IDC Studie

Zukunftsfähigkeit – Die IT als Schlüssel für mehr Umsatz

Thomas Fischer schreibt seit über 20 Jahren für unterschiedliche namhafte PC-Zeitschriften über IT-Themen sowie Business-Software, war beteiligt an der Entwicklung von Konzepten neuer IT-Magazine und arbeite mehrere Jahre in einem Verlag im Bereich Corporate Publishing. Sein Slogan ist: Technik einfach erklärt..
Für zukunftsfähige Unternehmen nimmt die IT eine Schlüsselrolle ein. Welche Faktoren dabei entscheidend sind, zeigt die 2015 durchgeführte Studie „Die Zukunftsfähigkeit im deutschen Mittelstand“, für die IDC 202 mittelständische Betriebe aus Deutschland befragte. Die Erhebung ist Teil einer weltweiten Befragung von 2.529 Unternehmen.

Heutzutage sind optimierte Geschäftsprozesse ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das gilt für große Unternehmen genauso wie für mittelständische Firmen. Dabei spielt die Informationstechnologie eine Schlüsselrolle, die direkt auf die Zukunftsfähigkeit eines jeden Unternehmens Einfluss hat. Firmen sollten daher ihre internen IT-Strukturen penibel auf ihre Aktualität überprüfen. Falls noch veraltete Strukturen existieren, sollten sie noch in diesem Jahr die Aktualisierung oder Erneuerung der IT im Unternehmen planen und umsetzen.

Der praktische Einsatz von Industrie 4.0 im produzierenden Gewerbe zeigt, wie moderne IT-Strukturen den Umsatz steigern und die Kosten senken. Erfolge lassen sich durch den Einsatz moderner IT-Strukturen auch im Gesundheitswesen nachweisen, etwa beim intelligenten Zusammenspiel sowie der Analyse und Auswertung von Mess- und Überwachungsgeräten über das Internet der Dinge (IoT). All das belegt, dass der Informationstechnologie für die Wettbewerbsfähigkeit hier und heute, aber auch in Zukunft eine bedeutende Rolle zukommt.

Oft sind die eingesetzten Systeme aber immer noch zu unflexibel, zu starr und viel zu kostenintensiv. So liefert die IDC-Studie über die Zukunftsfähigkeit der Unternehmen die Erkenntnis, dass innovative Technologien wie Cloud Computing und Big Data den Unternehmen eine agilere und geschäftsrelevantere IT ermöglichen.

Foto: IDC und Dell

Datenquelle der Studie

IDC (International Data Corporation) erstellte 2015 diese Studie im Auftrag von Dell. IDC ist eine Tochter von IDG und weltweit bekannt als Anbieter von Marktinformationen, Beratungsleistungen und Veranstaltungen auf dem Gebiet der Telekommunikation sowie der Informations- und Verbrauchertechnik. Für die Studie wurden weltweit 2.529 IT-und Bereichsleiter sowie IT-Mitarbeiter aus Unternehmen mit 100 bis 4.999 Mitarbeitern aus verschiedenen Branchen befragt. Aus Deutschland nahmen 202 mittelständische Unternehmen teil. Deren Daten wurden separat für eine zusätzliche Erhebung genutzt, die sich ausschließlich auf die deutschen Unternehmen fokussiert. Das Spannende dabei: So lässt sich die Zukunftsfähigkeit deutscher Unternehmen im direkten Vergleich zu den internationalen Mitbewerbern bewerten.

Von den 202 befragten Teilnehmern aus Deutschland stammt jeweils die Hälfte aus Unternehmen mit 100 bis 999 und mit 1.000 bis 4.999 Mitarbeitern. Die Anzahl der Teilnehmer aus den einzelnen Branchen zeigt die oben stehende Grafik.

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Vier Bereiche bestimmen die Zukunftsfähigkeit

Es stellte sich die Frage, woran sich die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens festmachen lässt. IDC entwickelte dafür einen Index, der als Grundlage für eine Bewertung dient. Anhand dessen lässt sich beurteilen, ob und wie weit ein Unternehmen für die Zukunft gewappnet ist. Die folgenden vier Bereiche bilden die Grundlage:

  • Konvergente Infrastruktur: Damit lässt sich die IT-Infrastruktur eines Rechenzentrums vereinfachen. Zudem wird es skalierbarer und kann wesentlich effektiver betrieben werden. Das wiederum eröffnet Unternehmen einen wesentlichen Vorteil gegenüber Mitbewerbern.

  • Cloud Computing: Im Bereich der Applikationen erzielen Unternehmen mit dieser Technologie eine hohe Flexibilität und können wesentlich agiler agieren. Ein Zugriff auf Anwendungen und relevante Daten lässt sich praktisch von jedem Ort der Welt aus herstellen. Mitarbeiter sind flexibler und die Produktivität steigt.

  • Big Data und Analytics: Eine effektive und vor allem intelligente Auswertung relevanter Daten lässt Unternehmen schnell, zeitnah und sicher auf anfallende Veränderungen am Markt oder im Produktionszyklus reagieren. Werden daraus auch Informationen für Kunden gewonnen, fördert das zugleich die Kundenzufriedenheit.

  • Zukunftsorientierte IT-Organisation: Sie ist die Grundlage und stellt den nachhaltigen Erfolg der Investitionen in den drei zuvor genannten Bereichen sicher.

Aus den Antworten der Teilnehmer zu diesen vier Bereichen und auf weitere Fragen lassen sich die Unternehmen folgenden vier Kategorien zuordnen:

  • Gegenwartsorientiert (Current Focused)

  • Zukunftsbewusst (Future Aware)

  • Zukunftsorientiert (Future Focused)

  • Zukunftsvorreiter (Future Creators)

So lassen sich die befragten Unternehmen aussagekräftig von "sehr abwartendes Reagieren auf zukünftige Anforderungen" (= Gegenwartsorientiert) bis "sehr gut gerüstet und setzen Standards für kommende Entwicklungen" (= Zukunftsvorreiter) einteilen. Die nachfolgende Grafik zeigt die Zukunftsfähigkeit deutscher Unternehmen im weltweiten Vergleich:

Foto: IDC und Dell

Bessere Geschäftsergebnisse erzielen

Warum ein Unternehmen unbedingt seine IT in Richtung Zukunftsfähigkeit vorantreiben sollte, beantwortet die Studie. Sie belegt sehr genau einen Zusammenhang zwischen dem Stand der Zukunftsfähigkeit der IT und den betriebswirtschaftlichen Kennzahlen eines Unternehmens. So verbessern sich Kundenzufriedenheit, Umsatzwachstum und Gewinn mit dem Grad der Zukunftsfähigkeit. Zudem verkürzt sich die Zeit, bis ein Produkt am Markt ist, je zukunftsfähiger die IT eines Unternehmens aufgestellt ist.

Dennoch haben Unternehmen, die in dieser Studie als Zukunftsvorreiter eingestuft sind, nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Sie gelten zwar zum Zeitpunkt der Befragung zur Studie als am besten zukunftsfähig aufgestellt, müssen sich aber weiterhin fortlaufend den Entwicklungen neuer Technologien sowie sich ändernden Geschäftsprozessen und Kundenbedürfnissen anpassen. Sie müssen auch zukünftig flexibel, agil und schnell reagieren können, um ihre Vorsprung nicht einzubüßen. Sich dabei auf eine konvergente Infrastruktur zu fokussieren, ist ein vielversprechender Ansatz.

Konvergente IT-Strukturen

Die in der Vergangenheit immer wieder anzutreffenden Vorbehalte vieler Unternehmen gegenüber einer Cloud-Lösung, die sich außerhalb der Firmenmauern befindet, nimmt immer mehr ab. Das belegen die Untersuchungen, die IDC in deutschen Unternehmen durchführte. Zusätzlich zum Cloud Computing wächst der Anteil konvergenter IT-Strukturen, im englischen Sprachgebrauch auch als "Converged Systems" bekannt.

Eine konvergente IT-Infrastruktur stellt ein IT-System mit vorkonfigurierten und genau aufeinander abgestimmten Komponenten dar. Die Server-Hardware, die Speicher- und Netzwerkkomponenten sowie die Software für das komplette Management spielen hier perfekt zusammen. Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie ein IT-System innerhalb kürzester Zeit mit den von ihnen geforderten Eigenschaften zum Einsatz bringen können. Damit erzielen Unternehmen eine höhere Agilität, Skalierbarkeit und Performanz.

Dass konvergente IT-Strukturen einen wichtigen Schritt zur Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens darstellen, ist vor allem bei einer anstehenden Modernisierung der IT-Strukturen im Unternehmen zu berücksichtigen. Meist genügt hier der verfügbare Platz gar nicht mehr den gestiegenen Anforderungen des Unternehmens, während eine Out-of-the-Box-Lösung wie ein "Converged System" nicht nur das Platzproblem löst, sondern für das Unternehmen zusätzlich ein großer Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit ist. Die Aussagen der Teilnehmer an der Studie bestätigten das.

Auf die Frage, welche Vorteile von konvergenten Systemen erwartet werden, waren die häufigsten Antworten:

  • geringere Betriebskosten

  • höhere Verfügbarkeit von Anwendungen

  • bessere Auslastung der Ressourcen

  • höhere Produktivität der IT-Mitarbeiter

  • bessere Business-Agilität

  • höhere Flexibilität

Foto: IDC und Dell

Dennoch gilt es, bei einer Modernisierung der IT-Strukturen besondere Herausforderungen zu meistern, deren sich jedes Unternehmen bewusst sein muss. Eine davon ist die Integration der modernisierten IT-Strukturen in die bestehenden, die einerseits die Gewährleistung der Sicherheit und andererseits höhere Kosten betrifft. Abschrecken lassen sollte man sich davon allerdings nicht. Die Vorteile überwiegen und somit lohnt es sich, diesen Weg zu gehen.

Fazit

Die von IDC durchgeführte Studie verdeutlicht, welche Faktoren die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens bestimmen und welche Vorteile sich daraus für das Unternehmen ergeben. Die Auswirkungen auf das tägliche Business jetzt und für die Zukunft sind dabei als durchweg positiv zu bewerten. Allerdings befindet sich nach der IDC-Studie rund ein Viertel der deutschen Unternehmen noch immer im Stadium "Gegenwartsorientiert". Um besser für die Zukunft gewappnet zu sein, sollten die Unternehmen zunächst analysieren, auf welcher Stufe der Treppe zur Zukunftsfähigkeit sie derzeit stehen. Ausgehend davon können sie dann eine passende Strategie entwickeln und umsetzen. Dabei müssen sie nicht zwingend versuchen, alle Treppenstufen auf einmal zu nehmen. Schrittweise zum Ziel zu gehen, ist oft erfolgversprechender.

Um auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens nicht ins Stolpern zu geraten, lohnt es sich, die Unterstützung eines externen Partners in Anspruch zu nehmen. Hier hat zum Beispiel der IT-Experte Dell große Erfahrungen und kann passende Lösungen konvergenter Systeme inklusive Support liefern. Um mehr Informationen zur IDC-Studie zu erhalten, laden Sie sich das PDF "Die Zukunftsfähigkeit der IT im deutschen Mittelstand" kostenlos herunter.

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