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Facebook-Gründer

Zuckerberg verkauft Aktien für 2,3 Milliarden Dollar

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook, verkauft ein größeres Aktienpaket.

"Zuck" werde 41,4 Millionen Aktien im Wert von rund 2,3 Milliarden Dollar abstoßen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Den Erlös will er allerdings nicht etwa verprassen, sondern braucht das Geld um eine Steuerschuld zu begleichen, weil Facebook ihm ein Paket aus 70 Millionen Class-A-Stammaktien überlassen hat. Vor Öffnung der US-Börsen heute notierten die Facebook-Aktien, die in diesem Jahr ihren Wert verdoppelt haben, vier Prozent leichter bei 53,54 Dollar.

Mark Zuckerberg (r.) mit Kollegen in seinem Konferenzraum bei Facebook
Mark Zuckerberg (r.) mit Kollegen in seinem Konferenzraum bei Facebook
Foto: Facebook

Einer Pflichtveröffentlichung von Facebook bei der US-Börsenaufsicht SEC zufolge sinken Mark Zuckerbergs Stimmrechte durch den Verkauf von 58,8 auf 56,1 Prozent. Der CEO werde den Großteil des Gewinns aus dem Verkauf brauchen, um Steuern auf die Ausübung einer Option auf den Kauf von 60 Millionen Class-B-Aktien zu begleichen. Class-A-Aktien haben ein einfaches Stimmrecht, jeder Class-B-Anteilschein ist zehn Stimmen wert (und lässt sich jederzeit in Class A umwandeln).

Neben Zuckerberg persönlich verkauft das Unternehmen Facebook 27 Millionen Class-A-Aktien und Verwaltungsrat Marc Andreessen weitere 1,65 Millionen. Gemeinsame Bookrunner sind J.P. Morgan, Merrill Lynch, Morgan Stanley sowie Barclays.