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BT CIO-Report 2016

Zu wenig Zeit für die Digitalisierung

27.04.2016
Die Anforderungen des Tagesgeschäfts lasten den CIO schon so sehr aus, dass vielfach kreative Lösungen im Hinblick auf den digitalen Wandel auf der Strecke bleiben. Die Hälfte der der IT-Entscheider in Deutschland hat das Gefühl, der CIO verbringe mehr Zeit damit, die bestehenden IT-Systeme am Laufen zu halten als damit, neue Lösungen zu finden.

Nach den Ergebnissen des BT CIO-Report 2016, für den 1.030 IT-Entscheider in elf Ländern befragt wurden, herrscht Einigkeit über die wichtigsten Technologie-Trends, um die Digitalisierung voranzutreiben: Cloud, Mobility, Collaboration und Big Data. Laut dem Report sind weltweit schon rund ein Fünftel der Unternehmen "Cloud-zentriert" (in Deutschland 17 Prozent). Weitere 46 Prozent beziehen danach schon mehr als die Hälfte ihrer Applikationen aus der Cloud, hierzulande liegt der Anteil bei 36 Prozent.

Dabei haben 61 Prozent der IT-Entscheider (in Deutschland 51 Prozent) das Gefühl, der CIO verbringe mehr Zeit damit, die bestehenden IT-Systeme am Laufen zu halten als damit, neue Lösungen zu finden. Das ist zwar ein merklicher Rückgang gegenüber 2014, als noch 74 Prozent (weltweit) beziehungsweise 75 Prozent (in Deutschland) diesen Eindruck hatten. Dennoch herrscht die Wahrnehmung vor, dass der CIOs ungeachtet seiner Ambitionen in Sachen digitale Transformation nach wie vor einen erheblichen Aufwand mit Ausbau, Administration und Wartung der gewachsenen IT-Infrastruktur treiben muss.

Unternehmen planen Multi-Speed-Ansatz

Deshalb planen weltweit fast drei Viertel der großen Unternehmen und Organisationen einen "Multi-Speed"-Ansatz. Dabei werden Technologie-getriebene Initiativen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und Priorität vorangetrieben. Von dem CIO erfordert das mehr Kreativität, höhere Flexibilität und ein dynamischeres Betriebsmodell. Zudem zeigt die Studie, dass in fast drei Viertel der befragten Unternehmen (Deutschland: 54 Prozent) einzelne Abteilungen IT-Produkte und -Services beschaffen und einsetzen, ohne die IT-Verantwortlichen einzubeziehen.

Dem CIO fällt deshalb die Aufgabe zu, die Sicherheit dieser Services zu gewährleisten und sie mir der internen IT zu koordinieren. Der "digitale CIO" müsse nicht nur eine leistungsfähige Infrastruktur bereitstellen, sondern über alle Geschäftsbereiche hinweg zum "Enabler" einer unternehmensweiten IT werden, resümieren die Studienautoren. Dies verändere seine Rolle im Unternehmen und führe zu einer größeren Verantwortung: "Der digitale CIO gehört zu den anspruchsvollsten Positionen im heutigen Geschäftsleben. Er muss strategisch, kreativ, wachstumsorientiert und kostenbewusst sein", sagt Luis Alvarez, CEO von BT Global Services.