IT & Business Excellence

Studie offenbart Mängel

Zu viele BI-Instrumente unterwegs

Dr. Klaus Manhart hat an der LMU München Logik/Wissenschaftstheorie studiert. Seit 1999 ist er freier Fachautor für IT und Wissenschaft und seit 2005 Lehrbeauftragter an der Uni München für Computersimulation. Schwerpunkte im Bereich IT-Journalismus sind Internet, Business-Computing, Linux und Mobilanwendungen.
Das Reporting im Unternehmen leidet, wenn Unternehmen diverse Business Intelligence-Instrumente parallel nebeneinander einsetzen. Das ist keine Seltenheit, so Ergebnisse einer Studie des Beratungshauses Cirquent und der LMU München. Zudem finde sich in den Unternehmen eine wirkliche BI-Strategie eher selten.
Wo BI genutzt wird: Die häufigsten Einsatzbereiche von BI-Funktionalitäten in deutschen Unternehmen (Quelle: Studie "BI Challenge").
Wo BI genutzt wird: Die häufigsten Einsatzbereiche von BI-Funktionalitäten in deutschen Unternehmen (Quelle: Studie "BI Challenge").

Das IT-Beratungshaus Cirquent und Professor Arnold Picot von der Ludwig-Maximilians-Universität München haben mit BI Challenge eine Studie zum Einsatz von Business Intelligence (BI) durchgeführt. Die Studie gibt einen Einblick in den Reifegrad des BI-Einsatzes in deutschsprachigen Unternehmen. Darüber hinaus zeigen die Autoren, welches die heutigen und künftigen Herausforderungen an BI-Lösungen sind und wie sich die Unternehmen diesen Aufgaben stellen. Insgesamt nahmen über 150 Führungskräfte aus deutschsprachigen Unternehmen verschiedener Branchen teil, die vor allem in den Bereichen BI, Controlling und IT tätig sind.

Die Befragten gaben an, dass BI-Anwendungen ein wesentlicher Faktor für leistungsfähiges Reporting und damit fester Bestandteil der IT-Unterstützung der Unternehmenssteuerung sind. Die meisten Betriebe erfüllen auch die fachlichen Basisanforderungen an das Reporting. Allerdings werden verschiedene BI-Werkzeuge häufig nebeneinander eingesetzt. Dies führt zu Mängeln in Bezug auf Konsistenz, Datenqualität sowie Effizienz in der Bereitstellung der Berichte. Entsprechend hoch ist der Nachbearbeitungsaufwand, um zu einer einheitlichen und verbindlichen Interpretation der Daten zu kommen.

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