Yahoo! verkauft

Zimbra geht an VMware

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
VMware hat von Yahoo! den Anbieter von E-Mail- und Collaboration-Software Zimbra gekauft.
Dank Ajax läuft Zimbra im Browser fast wie ein Desktop-Program.
Dank Ajax läuft Zimbra im Browser fast wie ein Desktop-Program.

Finanzielle Details der Übernahme wurde nicht veröffentlicht. Yahoo! hatte Zimbra im Herbst 2007 für 350 Millionen Dollar gekauft. Zimbra bietet einen quelloffenen Server als Exchange-Ersatz samt Ajax-Web- und Desktop-Clients für Windows, Mac und Linux dafür an. Die Software lässt sich wahlweise lokal ("on premise") oder gehostet in der Cloud betreiben.

Yahoo! nutzt sie selbst für seine Mail- und Kalenderdienste und darf dies auch nach der Übernahmen durch VMware weiterhin tun, die vermutlich im ersten Quartal 2010 abgeschlossen wird. VMware kündigte an, es wolle die bestehenden Produkte und die Open-Source-Aktivitäten von Zimbra unterstützen und diese zugleich für die hauseigene Cloud-Infrastruktur sowie für Lösungen von Microsoft, IBM und andere Messaging- und Collaboration-Systeme optimieren.