Zenum Opus Opteris: Schweizer Schmuckstück mit Windows 6.0

21.05.2007
Das Schweizer Unternehmen Zenum bringt mit dem Opus Opteris ein Smartphone auf den Markt, das nicht nur eine ungewöhnliche Bezeichnung hat, sondern auch ungewöhnlich (gut) aussieht. Wer hingegen großen Wert auf technische Bandbreite legt, wird enttäuscht, ein langsamer Prozessor und fehlende 3G-Unterstützung bremsen das Smartphone aus.

Mit dem Opus Operis präsentierte das Schweizer Unternehmen Zenum im vergangenen Jahr ein ausgesprochen elegantes Smartphone, das vor allem durch seine optischen Vorzüge zu überzeugen wusste. Dass auch beim Nachfolger die äußeren Reize im Vordergrund stehen, beweist ein Blick ins Innere: Wie beim Vorgänger sorgt beim Opus Opteris ein OMAP-Prozessor mit 201 MHz für Vortrieb, unterstützt wird er von 128 MByte ROM sowie 64 MByte RAM. Wem das nicht reicht, kann mittels miniSD-Karten nachrüsten. Aufgewertet wurde das Betriebssystem, im neuen Modell wird Windows Mobile 6.0 Professional zum Einsatz kommen.

Die Verbindung ins Mobilfunknetz stellt das Opus Opteris via GPRS (Triband) und EDGE her, auf Breitband-Konnektivität à la UMTS und HSDPA wurde verzichtet. Ohnehin werden sich in erster Linie Design-Fans für das Gerät entscheiden, bei wem die Technik im Vordergrund steht, der sollte eher auf die WM6-Smartphones von HTC ausweichen. Dafür bleiben unter lokalen Aspekten kaum Wünsche offen: Neben Infrarot und Bluetooth steht WLAN (IEEE 802.11b/g) zur Verfügung. Beim 2,5 Zoll großen Display erwarten den Betrachter auf 320x240 Punkten bis zu 16,7 Millionen Farben. Die Kamera ist im Gesamtpaket ein hübsches Beiwerk und erfasst wie beim Vorgänger Fotos mit einer Auflösung von bis zu 1600x1200 Pixeln. Der Media-Player spielt neben MP3-, MIDI- und WMA- auch WAV-Dateien ab.

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