Ratgeber gh consulting

Zehn Tipps zur Auswahl von Online-Shop-Software

Peter Gruber ist Mitglied des Teams Management der Digitalredaktion. Er arbeitet hauptsächlich für die Portale Computerwoche und CIO.
Kleine und mittelständische Unternehmen müssen sich zunehmend mit der Frage beschäftigen, welche Online-Shopping-Software sie zur Ergänzung ihres Einzelhandel- oder Großhandelsgeschäfts einsetzen sollen. gh consulting gibt zehn Auswahltipps.

gh consulting ist auf die Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen über das Internet spezialisiert. Eigenen Angaben zufolge haben die Berater zahlreiche Konzepte entwickelt und Online-Shops mit dem optimalen Internet-Auftritt eingerichtet. Laut gh consulting wird der Online-Shop mehr und mehr zum zweiten Standbein und Existenzbasis kleiner und mittelständischer Betriebe. Weil der Bedarf an solchen Online-Läden wächst, hat gh-consulting folgende Checkliste zur Auswahl von Online-Shopping-Software zusammengestellt.

Plus- und Minuspunkte im Internet recherchieren

Recherchieren Sie im Internet nach Informationen zu der gewünschten Software. Suchen Sie gezielt nach negativen Aussagen und nutzen Sie dazu Foren und Diskussionsseiten, um dort nach Erfahrungen anderer Benutzer Ausschau zu halten. Diskutieren Sie mit kritischen Usern über die Software. Stellen Sie fest ob die kritischen Äußerungen nur emotional oder mit Fakten hinterlegt sind. Wenn das Verhältnis zwischen positiven und negativen Aussagen ungefähr 80:20 beträgt, ist das ein gutes Zeichen. Prüfen Sie die negativen Aussagen genau.

Internationale Nutzung sowie Support prüfen

Die Software sollte international genutzt und auch von unabhängigen Unternehmen sowie Betreuern unterstützt werden. Je mehr Berater, Hosting-Provider oder Plugin-Entwickler an der Software mitwirken, umso besser. Dabei sollte auch ein großes Augenmerk auf den Support der Software gerichtet werden, insbesondere auf dessen Reaktionszeiten.

Offene Standards der Softwarebasis

Software die mit exotischen Programmiersprachen entwickelt wurde ist eine schlechte Wahl, weil sie bei Entwicklern und Programmierern keine große Auswahl haben und das Projekt darunter leiden, wenn nicht sogar scheitern kann. Auch die Verschlüsselung oder eine geschützte Compilierung des Source-Codes ist ein absolutes K.o.-Kriterium. Dem Hersteller sind dann nämlich keine Fehler nachzuweisen und die Software kann selbst nicht bearbeitet werden. Standards sind heute PHP und JSP nicht kompiliert oder verschlüsselt sowie die Datenbanken-Systeme MySQL und MSsql. Wenn eine Lösung in die engere Wahl kommt, sollten man prüfen, ob eine eventuelle Programmierung vorgenommen werden kann.