Wer wird das nächste Facebook?

Zehn Startups, die 2011 durchstarten

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Startups wie Google und Facebook haben unsere Internet-Nutzung nachhaltig verändert - doch was wird das nächste große Ding? COMPUTERWOCHE analysiert zehn Startups, die noch dieses Jahr den Sprung in den Mainstream schaffen könnten.

Die Finanzkrise hat zwar ihre Spuren hinterlassen und bedeutete das Ende für zahlreiche Webdienste und Startups, inzwischen hat sich aber die Szene weitestgehend erholt - und anders als beim Platzen der Internetblase Anfang 2000 gab es deutlich mehr Projekte, die sinnvolle Konzepte vorweisen konnten.

Naturgemäß kommt der größte Teil der erfolgreichen Startups aus den USA. Dort können Dienste seit Jahren aktiv und erfolgreich sein, bevor sie den Sprung über den Ozean und damit nach Europa wagen - Facebook ist so ein Beispiel. Das soziale Netzwerk war jahrelang nur in den USA und für wenige Geeks und Nerds in Europa ein Anlaufpunkt. Inzwischen ist Facebook auch hier kaum noch wegzudenken.

Was also ist der nächste große Trend? Wo sind die Innovationen, die uns in drei bis fünf Jahren alltäglich erscheinen? COMPUTERWOCHE hat sich zehn verschiedene Startups genauer angesehen, die sich in neun Kategorien aufteilen. Wie bereits erwähnt sind die meisten davon aktuell in den USA aktiv - sie lassen sich aber zumindest bereits von Europa aus nutzen.

Natürlich gibt es keinerlei Gewissheit, dass die vorgestellten StartUps auch hierzulande erfolgreich werden - es gibt genügend Beispiele für gescheiterte Projekte.