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Yahoos Netztelefonate kosten künftig Geld

08.05.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Yahoo wird nicht länger kostenlose Telefongespräche über seine Instant-Messaging-Software anbieten. Nachdem das Unternehmen seine Verträge mit dem IP-Telefonie-Dienstleister Net2Phone neu verhandelt hat und die Kosten für die im Oktober vergangenen Jahres eingeführte Dienstleistung offenbar aus dem Ruder zu laufen drohen, führt Yahoo nun zeitgleich mit einer neuen Version seines "Yahoo Messenger" auch Gebühren für die Internet-Gespräche ein. Innerhalb der USA müssen Kunden zwei Cent pro Minute berappen, Auslandsgespräche sind - abhängig vom Zielland - teurer.

Microsoft war im vergangenen Februar einen ähnlichen Weg gegangen. Die Gates-Company, deren "MSN Messenger" ebenfalls auf den Service von Net2Phone zugreift, erlaubt seither noch fünf kostenlose Ortsgespräche. Danach werden ebenfalls Gebühren fällig.