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Yachtprozess: Freispruch für Ellison

28.07.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Ein Gericht in San Franzisko hat Oracle-Chef Lawrence "Larry" Ellison vom Vorwurf freigesprochen, er sei dem Makler seiner Yacht "Sakura" einen hohen sechsstelligen Dollarbetrag als Vermittlungscourtage schuldig geblieben (Computerwoche.de berichtete) . Die Jury befand Ellison in allen Anklagepunkten einstimmig für nicht schuldig. Bootsmakler Michael Rafferty fühlt sich betrogen. "Ich hätte bestimmt nicht vier Jahre vergeudet [so lange dauerte das Verfahren, Anm. d. Red.], wenn ich mich nicht im Recht wüsste", klagt der Yachtbroker. Das besagte Boot hat Ellison übrigens längst verkauft und sich statt dessen zwei neue, größere zugelegt.