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XPointer liegt als W3C-Empfehlung vor

26.03.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Das Web-Konsortium W3C hat die Standardisierungsempfehlung für XPointer (XML Pointer Language) vorgelegt. Beim XPointer-Framework handelt es sich um ein System, mit dem zum Beispiel über URIs (Uniform Resource Indicators) auf verschiedene Abschnitte einer XML-Datei verwiesen werden kann. Bislang lassen sich laut W3C-Sprecherin Janet Daly XML-Dokumente nur verknüpfen, ohne einzelne Bereiche zu adressieren. Für die Identifizierung der Abschnitte sieht die Empfehlung zwei Schemata vor. Über "elements" lassen sich eindeutig definierte Teilbereiche verknüpfen. Über "xmlns" können Namensbereiche definiert werden, um gleichlautende Code-Stücke unterscheiden zu können. (lex)