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XP macht HP zum US-Notebook-Champion

17.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach einer Meldung der Marktforscher von NPD Intelect konnte Hewlett-Packard im Oktober 2001 in den USA die meisten Notebooks verkaufen. Das Unternehmen ging mit einem 28-prozentigen Marktanteil vor Sony (26 Prozent) und Compaq (21 Prozent) in Führung. Die Zahlen beziehen sich ausschließlich auf den Verkauf an Endkunden über den Fachhandel, Distributoren oder das Direktgeschäft von Herstellern blieben dabei unberücksichtigt.

Im September lag HP mit 26 Prozent noch auf Platz zwei hinter Compaq (32 Prozent). Die Texaner büßten jedoch im monatlichen Vergleich elf Prozent Marktanteil ein. Grund für den plötzlichen Führungswechsel ist laut NPD der Umstand, dass es HP gelang, bereits einige Wochen vor der Konkurrenz Modelle mit dem neuen Windows-Betriebssystem "XP" anzubieten.

Im gesamten Jahr liegt Compaq jedoch mit 32 Prozent an der Spitze. Insgesamt ging der Notebook-Verkauf über den US-Fachhandel im Oktober gegenüber dem Vorjahresmonat um neun Prozent zurück. Für den Monat November rechnen die Marktforscher wegen niedriger Preise wieder mit besseren Verkaufszahlen.