Web

Event-Management

Xing baut Amiando ein

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das Netzwerk für Geschäftskontakte Xing integriert ab morgen die Dienste des übernommenen Ticketing-Dienstes Amiando.
Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck
Xing-Chef Stefan Groß-Selbeck
Foto: Xing

Xing will damit nach eigenen Angaben die Abwicklung des kompletten Event-Managements von der Registrierung über die Abrechnung bis zur Einlasskontrolle ermöglichen. Das Ganze nennt sich "Events Plus". "Die einzigartige Verküpfung von Online-Networking und persönlichen Treffen bauen wir auf diese Weise aus und erreichen damit eine noch tiefere Verzahnung von Xing im Business-Alltag", wird Firmenchef Stefan Groß-Selbeck in einer Unternehmensmitteilung zitiert.

Veranstalter können mit Xing Events Plus unterschiedliche Ticket-Kategorien mit Verfügbarkeiten und individuellen Preisen anlegen, auch Promotioncodes lassen sich ausstellen. Über die Amiando-Software liefert Xing umfangreiche Statistiken zum Ticketverkauf. Pro verkauftem Ticket behält der Plattformbetreiber freilich eine Bearbeitungsgebühr ein. Falls die Veranstaltung als öffentlich angelegt wird, wird sie laut Xing allen "Mitgliedern angezeigt, für die die Veranstaltung interessant sein könnte". Technisch basiert die Integration auf der kürzlich veröffentlichten Event Management API von Amiando.