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XenSource virtualisiert Windows

24.08.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die US-amerikanische Startup-Company XenSource, Hersteller der Virtualisierungssoftware "Xen", kann jetzt neben Linux- auch Windows-Instanzen auf einem Rechner virtualisieren. Dies gab der Hersteller auf dem derzeit in San Francisco stattfindenden Intel Developer Forum bekannt. Die bislang aus nur 45 Mitarbeitern bestehende Firma hat eine als "Hypervisor" bezeichnete Software entwickelt, die direkt auf die Hardwareressourcen zugreift und diese den verwendeten Gastbetriebssystemen zuteilt. Um den Hypervisor-Layer zu erkennen, sind entsprechende Modifikationen an den Betriebssystemen notwendig. Dies soll sich erst ändern, wenn es bereits Chip-seitig Virtualisierungsmechanismen gibt, wie dies Intel mit "VT" und AMD mit "Pacifica" vorhaben. (ue)