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6Wunderkinder

Wunderkit geht in den öffentlichen Beta-Test

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Die neue Web-Anwendung für Projekt-Management "Wunderkit" vom Berliner Start-up 6Wunderkinder lädt mit jeder Menge Twitter-Spam den ersten Schwung Nutzer zur Public Beta ein.
Klare Ansage: Wunderkit wird im Freemium-Modell angeboten.
Klare Ansage: Wunderkit wird im Freemium-Modell angeboten.
Foto: Thomas Cloer

Bekannt geworden war 6Wunderkinder - das im November 4,2 Millionen Dollar von Niklas Zennströms Atomico eingefahren hatte - mit dem Aufgabenplaner "Wunderlist". Der erfand zwar keineswegs das Rad neu, gewann aber dank jeder Menge Eye Candy, plattformübergreifendem Sync und schöner mobiler Apps trotzdem jede Menge Fans.

Wunderkit erweitert das Funktionsspektrum nun nach oben. Es bietet im Vergleich zu Wunderlist neue Möglichkeiten wie wiederkehrende und Unteraufgaben, soll aber über das reine Task-Management hinausgehen und Menschen dabei helfen, Dinge zu schaffen, zu organisieren und abzuschließen.

Wunderkit enthält dazu unter anderem Workspaces, Notizen und Funktionen für die Arbeit in Gruppen (Collaboration) und Anleihen aus Social Networks. Eine Übersicht über die eigenen Aktivitäten verschafft ein Dashboard mit Status-Updates für das "Projekt-Management 2.0". Und wie schon bei Wunderlist haben 6Wunderkinder großen Wert auf eine ansprechende Gestaltung gelegt.

Ein Video zeigt, wie Wunderkit aufgebaut ist und funktioniert:

Mit der Anmeldung zum Beta-Test wird auch das Geschäftsmodell klar: Wunderkit wird im Freemium-Modell angeboten. Tester erhalten zunächst 90 Tage lang Zugriff auf alle "Pro"-Funktionalitäten und werden nach Ablauf der Testphase dann auf das kostenlose Standardkonto mit weniger Möglichkeiten herabgestuft. Wer Wunderkit dann wieder vollumfänglich nutzen will, muss zahlen - wie viel genau, ist noch nicht bekannt.