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WS-I veröffentlicht erste Richtlinien

12.08.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Web Services Interoperability Organization oder kurz WS-I hat heute erste Richtlinien veröffentlicht, die Entwicklern dabei helfen sollen, sich bei der Entwicklung von Anwendungen an frühe Web-Services-Standards zu halten. Das "Basic Profile" berücksichtigt dazu unter anderem das Simple Object Access Protocol (SOAP) 1.1, die Web Services Description Language (WSDL) 1.1, Universal Description, Discovery and Integration (UDDI) 2.0 sowie XML Schema. In rund zwei Monaten sollen Testing-Software und der Spezifikation entsprechende Beispielanwendungen folgen.

Die WS-I wurde im vergangenen Jahr unter der Ägide von Microsoft und IBM ins Leben gerufen und zählt mittlerweile rund 150 Mitglieder. Sie will sicher stellen, dass grundlegende Standards auf Basis der Extensible Markup Language (XML) reibungslos miteinander funktionieren. Sie bemüht sich gegenwärtig außerdem um einen gemeinsamen Rahmen für eine Reihe teilweise konkurrierender Sicherheitsstandards, die derzeit unter anderem beim W3C (World Wide Web Consortium) und der OASIS (Organization for the Advancement of Structured Information Standards) entstehen. (tc)