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Open-Source-CMS

WordPress 4.2 "Powell" wird polyglotter und zeigefreudiger

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das WordPress-Kollektiv hat die neue Version 4.2 des populären Open-Source-CMS veröffentlicht.

In alter Matt-Mullenweg-Tradition wurde auch WordPress 4.2 wieder nach einem berühmten Jazzer benannt und heißt "Powell" zu Ehren des Pianisten Bud Powell.

Zu den wichtigsten Neuerungen in WordPress 4.2 für Nutzer gehören ein verbessertes "Press-This"-Bookmarklet für Browser und mobile Geräte, um im Web gefundenen Content möglichst einfach und schnell im eigenen Blog zu teilen, native Unterstützung für allerlei neue Alphabete und Schriftzeichen (Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Musik- und mathematische Symbole, Hieroglyphen sowie Emoji), Durchsuchen von Vorschau von Themes im Customizer, weitere Embed-Typen (Tumblr und Kickstarter), bei denen man nur noch den Link in den Editor posten muss, sowie vereinfachtes Aktualisieren von Plugins.

Unter der Haube beziehungsweise für Entwickler wurde das Zeichen-Encoding in der Datenbank von utf8 auf utf8mb4 umgestellt, lassen sich hörbare Benachrichtigungen via JavaScript an Screen Reader ausgeben, und es werden das Aufteilen von über mehrere Taxonomien verteilten Begriffen sowie das Sortieren komplexer Abfragen in WP_Query, WP_Comment_Query sowie WP_User-Query unterstützt.