Release Candidate 1 (RC1) erschienen

WordPress 2.5 erneut verschoben

18.03.2008
Das Entwicklerteam der quelloffenen Blog-Software "WordPress" hat heute den Release Candidate 1 (RC1) der nächsten Version 2.5 veröffentlicht.

Eigentlich war die finale Version von WordPress 2.5 schon für den 10. März angekündigt. Dieser Termin wurde dann inoffiziell um eine Woche auf den 17. März verschoben, konnte aber offensichtlich ebenfalls nicht eingehalten werden. Chefentwickler Matt Mullenweg hat aber nun im Development-Blog zumindest den weiteren Fortgang skizziert. "Die Software ist im Prinzip fertig und stabil und könnte heute freigegeben werden", schreibt er. Man wolle aber noch das Feedback einer breiteren Öffentlichkeit einholen. Das endgültige Erscheinungsdatum werde "nach ein paar Tagen Eurer Rückmeldungen" festgelegt.

Das Dashboard von WP 2.5 wurde komplett neu gestaltet.
Das Dashboard von WP 2.5 wurde komplett neu gestaltet.

Im Vergleich zu den letzten Versionssprüngen bringt WordPress 2.5 deutlich größere Veränderungen mit sich. Die gesamte Verwaltungsoberfläche wurde grundlegend neu und aufgabenorientierter gestaltet (dabei haben die Happy-Cog-Designer Jeffrey Zeldman, Jason Santa Maria und Liz Danzico geholfen). Selbst für erfahrene Nutzer erfordert die neue Oberfläche daher einige Umgewöhnung.

Natürlich hat sich aber auch unter der Haube viel getan. Zu den neuen Features gehören ein anpassbares Dashboard, Upload mehrerer Dateien, integrierte Galerien, Plug-in-Upgrades mit einem Klick, eingebaute Gravatars, Volltext-Feeds und schnellere Ladezeiten (der ausgegeben Blog-Seiten, nicht der Admin-Oberfläche).

Im Blog-Posting von Mullenweg finden sich auch verschiedene Screenshots der neuen Oberfläche. Wer sich diese schon selbst zu Gemüte finden möchte, kann natürlich auch gleich den Release Candidate 1 herunterladen und ausprobieren.

Am Rande sei noch bemerkt, dass mit dem "Habari Project" eine von Grund auf neue Blog-Plattform sich anschickt, die Platzhirsche WordPress, MovableType und Co. das Fürchten zu lehren. Habari sieht bereits sehr vielversprechend aus, ist aber derzeit noch nicht wirklich reif für den produktiven Einsatz. Außerdem erfordert es eine ziemlich moderne Hosting-Umgebung mit unter anderem PHP 5, das bei weitem noch nicht überall anzutreffen ist. (tc)