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Worauf IT-Einkäufer 2013 achten

Thomas Cloer
Thomas Cloer ist verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
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Die Schlüsselwörter für IT-Services-Einkäufer in diesem Jahr lauten nach Einschätzung der britschen Technikanalysten von Ovum "Stabilität, Leistungsfähigkeit und Erreichbarkeit" ("stability, capability and accessibility").
Jens Butler, Principal Analyst bei Ovum
Jens Butler, Principal Analyst bei Ovum
Foto: Ovum

Laut Ovum sind die IT-Einkäufer 2013 auf der Suche nach Stabilität und Möglichkeiten, sich auf die nächsten fünf Jahre in ihrem Geschäftszyklus vorzubereiten. Die Experten haben in einem neuen Report das Phänomen des Bundlings von IT-Dienstleistungen und dessen Auswirklungen auf den IT-Markt untersucht.

Der für IT-Services zuständige Principal Analyst von Ovum, Jens Butler, erläutert: "Die Tatsache, dass wir in sehr unsicheren Zeiten leben, macht Entscheidungen über IT-Investitionen noch schwerer. Angesichts der anhaltenden Instabilität quer durch die weltweiten Märkte und selbst in Regionen mit historisch stabilem Wachstum wie China und Indien sind die Aussichten für IT-Services im Jahr 2013 unvorhersehbar."

Die Unternehmen seien bei ihrer IT-Nutzung auf der Suche nach größerer Zuverlässigkeit und wollten in der Folge von ihren externen Dienstleistern Stabilität, Leistungsfähigkeit und Erreichbarkeit. Passend zu aktuellen Trends deute auch Ovums Bundling Index in Richtung längerfristiger Vereinbarungen und weiterreichender Outsourcing-Engagements.

Der Druck, die Portfolios speziell in neueren Technologiefeldern wie Mobility, Analytics, Social und Cloud aufzufüllen, werde 2013 wachsen und jede Menge Anbieter würden versuchen, daraus Kapital zu schlagen - selbst wenn das bedeute, dass man sich einen einzigen Lieferanten ansehen müsse, der diese Services bereitstelle.

Jens Butler mahnt Firmen deswegen, für 2013 besonderes Augenmerk darauf zu richten, das gebündelte Services nicht zu einer weiteren "Black Box" würden, und rät dazu, in Governance-Erfahrung und solide Vendor-Management-Modelle zu investieren. Den Service-Anbietern auf der anderen Seite empfiehlt der Analyst, ihre vorhandenen Portfolios auszubauen, um dann Ende des Jahres von einem möglichen Aufschwung zu profitieren.

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