Social Media und Unternehmensprozesse

Wo bleiben die Prozesse für soziale Medien?

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Dass Facebook & Co. wertvolle Instrumente für Marktforschung und Werbung sind, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Doch dazu müssen sie Teil der Unternehmensprozesse sein.
Das Motto des Business Engineering Forum war heuer: "Die digitale Revolution der Konsumenten."
Das Motto des Business Engineering Forum war heuer: "Die digitale Revolution der Konsumenten."
Foto: Hochschule St. Gallen

Als Marktforschungsinstrument, Marketing-Tool, Sourcing-Plattform und Knowledge-Management-System - Facebook und andere Community-Umgebungen können den Unternehmen in vielfacher Hinsicht nützlich sein. Deshalb widmete die Hochschule St. Gallen (HSG) dem Thema "Social Media" einen eigenen Track ihres diesjährigen "Business Engineering Forum". Der Kongress in Bregenz stand unter dem Motto: "Die digitale Revolution der Konsumenten".

Unternehmen wie der FC Bayern oder der Konsumgüterproduzent Beiersdorf demonstrierten eindrücklich, wie sich über Soziale Medien Öffentlichkeit herstellen und beeinflussen lässt. Die Kundenbindung via Facebook & Co. gestaltet sich als Inbound-Marketing (auch bekannt als Permission-based Marketing) mit den Möglichkeiten des Newsletter-Versands, der Einladung zur Mitgliedschaft im Kunden-Club oder dem Erzeugen von kunden generierten Inhalten. Auf demselben Weg lassen sich die Kunden aber auch für weiterführende Werbeformen begeistern (Outbound Marketing).