IT intim - die Sorgen der CIOs

Wir brauchen eine "Star Alliance des Mobilfunks"

Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
CIOs müssen sich Tag für Tag mit den Launen der ITK-Anbieter herumschlagen. Worüber haben Sie sich in letzter Zeit besonders geärgert?
Michael Kranz, CIO der Krones AG
Michael Kranz, CIO der Krones AG
Foto: Krones AG

In unserem exportstarken Anlagenbaugeschäft sind wir nicht nur im Vertrieb, sondern vor allem auch bei Endmontagen und Serviceleistungen weltweit auf eine gute Kommunikationsanbindung für Sprache und Daten angewiesen. Mobilfunkverbindungen spielen dabei eine wesentliche Rolle.

Nur sind leider die Kosten alles andere als kalkulierbar. Ursache sind die Roaming-Gebühren, die einfache Sprachverbindungen im Einzelfall auf mehrere tausend Euro pro Monat und Karte verteuern können. Noch kostspieliger wird es teilweise im Datenbereich - sofern überhaupt eine Abdeckung mit angemessener Bandbreite vorhanden ist.

Ein Vertreter der Provider-Seite nannte das Roaming kürzlich den "letzten Bereich, in dem wir noch Geld verdienen". Das ist bedenklich, denn die Kunden werden versuchen, das Roaming zu umgehen. Es gibt viele Alternativen und Übergangslösungen, zum Beispiel länderspezifische Prepaid-Karten oder VoiP-Lösungen.