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WIPO: Nationale Web-Adressen sollen sicherer werden

22.02.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Nach Ansicht der Weltorganisation für Geistiges Eigentum (WIPO) sollten die bestehenden Richtlinien zum Schutz von internationalen Domains auch auf nationale Web-Adressen ausgeweitet werden. Dem stellvertretenden WIPO-Generaldirektor Francis Gurry zufolge würde die Regelung sogenannten Cybersquattern, die sich Namen bekannter Firmen oder Stars als eigene Adressen registrieren lassen und dann zum Kauf anbieten, das Leben schwer machen. Derzeit gibt es kein internationales Kontrollorgan, das im Fall von Cybersquatting bei länderspezifischen Adressen angerufen werden könnte. Die Organisation hat nun den Repräsentanten der insgesamt 244 Länder einen Entwurf der neuen Richtlinien, mit der Bitte die "Uniform Dispute Resolution Policy" zu unterstützen, vorgelegt.