First Look

Windows Phone 7 - besser als sein Ruf?

Manfred Bremmer
Manfred Bremmer beschäftigt sich mit (fast) allem, was in die Bereiche Mobile Computing und Communications hineinfällt. Bevorzugt nimmt er dabei mobile Lösungen, Betriebssysteme, Apps und Endgeräte unter die Lupe und überprüft sie auf ihre Business-Tauglichkeit. Bremmer interessiert sich für Gadgets aller Art und testet diese auch.
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Nur ein Android-Klon mit iPhone-Elementen oder etwas ganz Neues? Die COMPUTERWOCHE hatte die Möglichkeit, sich einen tieferen Eindruck von Microsofts neuem Mobile-Betriebssystem zu verschaffen.

Windows Phone 7 hat seit der Vorstellung auf dem Mobile World Congress im Februar nicht gerade das beste Feedback erhalten. Kein Wunder: Bei der Bekanntgabe der wichtigsten Details beziehungsweise dem Fehlen einzelner Funktionen kamen sofort Vergleiche mit dem ersten iPhone-Modell auf: kein Multitasking für Fremdanwendungen, kein Speicherkarteneinschub, kein Copy & Paste, Softwareverteilung ausschließlich über das App-Store-Pendant "Windows Marketplace for Mobile". Kritiker monierten, Microsoft habe sich bei seinem Fokus auf Endkundenfreundlichkeit stark an Apple und Google angelehnt und radikal die von Business-Nutzern geschätzten Eigenschaften von Windows Mobile über Bord geworfen. Nicht erst seit dem missglückten Markteintritt der für Jugendliche gedachten Kin-Handys sind daher die Befürchtungen groß, dass Microsoft auch Windows Phone 7 an seinen Kunden vorbei entwickelt hat.

Um solche Zweifel zu beseitigen, ist der Softwareriese derzeit bemüht, Entwicklern und Pressevertretern einen tieferen Eindruck von dem fast fertigen Betriebssystem zu geben. Wir hatten im Rahmen eines Technological Preview die Gelegenheit, Windows Phone 7 genauer unter die Lupe zu nehmen. Greg Sullivan, Lead Product Manager von Microsofts Windows Unit, kam nach München, um das Betriebssystem auf einem Samsung i8910 ähnlichen Demo-Gerät ("Samsung Taylor") vorzuführen.

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