Microsoft bestätigt

Windows 7 - das bessere Vista?

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Microsoft wird den unter dem Codenamen "Windows 7" entwickelten Vista-Nachfolger im oder um den Januar 2010 herum auf den Markt bringen - versprochen!

Das kündigte Senior Vice President Bill Veghte gestern zumindest in einem Schreiben an Geschäftskunden von Microsoft an. Das Schreiben mit dem Betreff "An Update on the Windows Roadmap" steht mittlerweile auch auf der Website des Konzerns.

Bill Veghte verspricht für Windows 7 vor allem eines: Investitionsschutz.
Bill Veghte verspricht für Windows 7 vor allem eines: Investitionsschutz.
Foto: Microsoft

Veghte schreibt darin: "Wir planen, Windows 7 etwa drei Jahre nach der allgemeinen Verfügbarkeit von Windows Vista im Januar 2007 herauszubringen." Die Kunden hätten einen regelmäßigeren und besser planbaren Release-Zeitplan für das Betriebssystem gefordert - zwischen XP und Vista waren mehr als fünf Jahre ins Land gegangen - und deswegen setze man nun den 2010-Termin.

Gleichzeitig verspricht Veghte, zum Start von Windows 7 werde es keine Probleme mit der Kompatibilität von Anwendungen geben, unter denen Vista anfänglich gelitten hatte. "Wir bauen auf der gleichen Kern-Architektur wie bei Vista auf, so dass sich die Investitionen, die Sie und unsere Partner in Windows Vista gesteckt haben, sich unter Windows 7 weiter auszahlen werden." Ziel sei ein einfacher Migrationsprozess von Windows Vista auf Windows 7.

Wenn man die Verzögerungen und Streichungen geplanter Features bei Vista (und auch Office 2007) erinnert, dann können Veghtes Terminkonkretisierung und weitere Aussagen eigentlich nur eines bedeuten: Von Windows 7 sind keine ambitionierten neuen Features zu erwarten, und Windows 7 wird nicht "das nächste große Ding". Sondern einfach Microsofts nächster Versuch, Vista endlich richtig hinzubekommen.