Fingerabdrucksensor und Co.

Windows 10 unterstützt biometrische Zugangssysteme

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Microsoft hat offiziell angekündigt, das Windows 10 die kommende Version 2.0 des FIDO-Standards unterstützt. Damit könnten unter anderem biometrische Identifikationsverfahren, etwas per Fingerabdrucksensor, für Windows 10 genutzt werden.

Mit diesem Feature richtet sich Microsoft insbesondere an die professionelle Kundschaft in Unternehmen. So sei mit Windows 10 eine Anmeldung per Zwei-Faktor-Authentifizierung ohne Passworteingabe über biometrische Zugangssysteme wie Fingerabdrucksensor möglich. Microsoft ist bereits 2013 der FIDO-Allianz (Fast Identification Online) beigetreten. FIDO will sichere, benutzerfreundliche Alternativen zu Zugangsmethoden mit Passwort schaffen.

Interessierte Anwender beziehungsweise Unternehmen, die Teilnehmer des Windows Insider Programms sind, können die Funktionalität mit der aktuellen Windows 10 Technical Preview laut Microsoft bereits ausprobieren. Die Preview würde für Unternehmenskunden einige Testszenarien erlauben. So werde die Anmeldung für Windows 10, Azure Active Directory sowie Microsofts Saas-Angebote wie Office 365 Exchange Online ermöglicht. Windows 10 werde diesbezüglich auch lokale Active-Directory-Installationen unterstützen. Ebenso werde dies für Konsumenten-orientierte Dienste wie Outlook.com oder OneDrive gelten. Mehr Informationen zur FIDO-Unterstützung von Windows 10 finden sich hier. (mje)