Für PCs und Tablets

Windows 10 kommt am 29. Juli

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de.
Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Microsoft hat den Termin der Verfügbarkeit von Windows 10 für Endkunden mitgeteilt.

Am 29. Juli ist es so weit, wie der verantwortliche Manager Terry Myerson im Firmenblog "Building Windows" schreibt - zumindest für PCs und Tablets. Microsoft hatte das neue System bereits seit geraumer Zeit mit mittlerweile mehr als vier Millionen "Windows Insidern" gebetatestet. Das System bekommt wieder ein Startmenü, soll schneller starten und aufwachen und überdies schon mit Defender-Bordmitteln besonders sicher sein.

Rechner mit Windows 10 und Startmenü
Rechner mit Windows 10 und Startmenü

Die wichtigsten Neuerungen (einige erfordern besondere Hardware) sind bereits hinlänglich bekannt, als da unter anderem wären die schon von Windows Phones bekannte Assistenzsoftware "Cortana", der neue moderne Browser "Edge", neue vereinfachte Universal-Apps für Office, Xbox Live samt App, runderneuerte Apps für Mail und Kalender, Kontakte, Fotos, Videos, Musik sowie Karten, "Windows-Continuum"-Umschalten zwischen Desktop- und Tablet-Modus sowie biometrisches Anmelden über "Windows Hello".

Dafür verschwinden mit der Installation von Windows 10 eventuelle Media-Center-Funktionen inklusive der Fähigkeit, DVDs oder Blu-ray Discs ohne zusätzliche Software abzuspielen. Außerdem löscht das Upgrade die alten Windows-Spiele, von denen es aber modernisierte Varianten kostenlos im Store gibt. Wie schon bei Windows 8 werden die Desktop-Gadgets von Windows 7 entfernt, außerdem liefert Microsoft keinen Treiber mehr für USB-Floppy-Laufwerke mehr mit. Last, but not least werden vorhandene Virenscanner auf ihre Aktualität überprüft und gegebenenfalls auf die neueste Programmversion aktualisiert. Falls aber kein Abo für neue Definitionen mehr läuft, ersetzt Microsoft den Scanner womöglich durch seinen Defender.

Für die meisten Nutzer ist das Upgrade auf Windows 10 kostenlos. Microsoft will das System außerdem kostenlos aktualisieren und erweitern, so lange die verwendete Hardware offiziell unterstützt wird. Auf vielen Rechnern mit Windows 7 und 8 zeigt Microsoft jetzt oder bald einen Upgrade-Hinweis an (dieser wurde über das Windows-Update 3035583 installiert). Über das Progrämmchen kann man sich Windows 10 "vorreservieren". Das hat dann unter anderem zur Folge, das schon vor dem 29. Juli für einige die Installation benötigte Dateien vorgeladen werden.

Wann Windows 10 für andere Geräte wie die hauseigenen Windows Phones oder die Spielekonsole Xbox erscheint, hat Microsoft noch nicht verraten. (tc)