Privatsphäre

Windows 10 - Datenschutz-Einstellungen im Überblick

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Windows 10 erlaubt in Sachen Datenübermittlung und Datenschutz zahlreiche Einstellungen, die sich von den Vorgängerversionen unterscheiden. Nutzer sollten diese nach der Installation gegebenenfalls entsprechend anpassen.

Hinsichtlich der Übermittlung von Daten bietet Windows 10 zahlreiche neue Einstellungen. Es empfiehlt sich in Sachen Datenschutz nach der Installationen einen Blick auf die relevanten Optionen zu werfen, denn während des Upgrades beziehungsweise der Installation kann man nicht auf alles Einfluss nehmen. Die aktuellen Datenschutzbestimmungen zu Windows 10 finden sich hier.

Einen großen Teil der Privatsphäre- Optionen finden Sie unter Einstellungen im Bereich Datenschutz. Die Einstellungen rufen Sie mit Windows + I auf. Unter den Datenschutzoptionen und Allgemein können Sie beispielsweise Apps die Verwendung der Werbungs-ID untersagen. Ebenso kann man an dieser Stelle die Übermittlung des Schreibverhaltens an Microsoft unterbinden.

Über den Link Microsoft-Werbung und andere Personalisierungsinfos landen Sie auf einer Website, auf der Sie festlegen können, ob Sie personalisierte Werbung von Microsoft im Edge-Browser erhalten wollen. Zudem ist können Sie hier die Verknüpfung des Microsoft-Kontos für personalisierte Werbung deaktivieren.

Insbesondere für Nutzer von mobilen Systemen interessant: Unter Position legen Sie fest, ob die Positionserkennung beziehungsweise Standortbestimmung aktiviert ist. Der bereits erfasste Positionsverlauf lässt sich hier löschen.

Nicht nur für Nutzer mobiler Geräte relevant sind die Menüpunkte Kamera und Mikrofon. Dort können Nutzer festlegen, ob Apps Kamera und Mikrofon verwenden dürfen und welche Apps das sind. Zu den für mobilen Anwendern relevanten Punkten zählt zudem der Funkempfang.

Unter Kontoinformationen legen Sie fest, ob Apps auf Informationen zu dem Microsoft- Konto Zugriff haben. Apropos Konto, in den Einstellungen und dem Punkt Konten legen Sie fest, welche Informationen über verschiedene Geräte mittels Ihres Microsoft-Kontos synchronisiert werden, also beispielsweise Browsereinstellungen oder Kennwörter.

In den Datenschutz-Einstellungen können Sie über den Punkt Weitere Geräte einstellen, ob Apps Informationen über verschiedene Devices hinweg synchronisieren dürfen. Zudem werden hier die vertrauenswürdigen Geräte gelistet.

Whitepaper: Der Nutzen des Chief Data Officers

Der Chief Data Officer (CDO) wird immer öfter zu einer zentralen Führungkraft in Unternehmen auf der ganzen Welt. Der Grund ist die zunehmende Relevanz von Daten. Denn Daten sind überall und allgegenwärtig; sie untermauern jede Transaktion, jeden Betrieb und jegliche Interaktion innerhalb und außerhalb von Organisationen. Daten sind aber auf eine Infrastruktur angewiesen, sie müssen gespeichert, archiviert, analysiert und gesichert werden. Dafür braucht es den CDO. In dieser IBM-Studie wird die Rolle des CDO durchleuchtet und gezeigt, welche Vorteile Unternehmen konkret von ihm haben.

Über die drei Punkte Kontakte, Kalender und Messaging kann man Einfluss nehmen, welche Apps Zugriff auf die entsprechenden Daten haben. Unter dem Punkt Feedback und Diagnose lassen sich Umfang und Häufigkeit einstellen, in dem Microsoft Nutzungs- und Diagnosedaten einsammelt. Die Einstellung für den geringsten Umfang an übermittelten Daten ist "Einfach". Microsoft hat zu diesem Punkt eine gesonderte FAQ online gestellt.

Unter dem Punkt Hintergrund Apps finden Sie die Anwendungen, die Informationen empfangen oder auch Benachrichtigungen senden, auch wenn sie nicht ausgeführt werden. (mje)