Ratgeber Security

Wie Sie Denial-of-Service-Angriffe überleben

Moritz Jäger ist freier Autor und Journalist in München. Ihn faszinieren besonders die Themen IT-Sicherheit, Mobile und die aufstrebende Maker-Kultur rund um 3D-Druck und selbst basteln. Wenn er nicht gerade für Computerwoche, TecChannel, Heise oder ZDNet.com schreibt, findet man ihn wahlweise versunken in den Tiefen des Internets, in einem der Biergärten seiner Heimatstadt München, mit einem guten (e-)Buch in der Hand oder auf Reisen durch die Weltgeschichte.
Denial-of-Service-Attacken können die IT-Infrastruktur eines Unternehmens lahmlegen. Was steckt dahinter und wie können Sie sich schützen?

"Operation Payback", so nannten die Aktivisten ihre Angriffe auf Banken und Kreditkartenanstalten. Mit Hilfe einer Armee von Freiwilligen sollten die Server bis zum Zusammenbruch belastet werden, was teilweise auch gelang. Solche Denial-of-Service-Attacken, kurz DoS, sind nicht erst seit Wikileaks auf dem Vormarsch. Im Gegenteil, in einer Studie des Anbieters Arbor Networks zeigt sich, dass vor allem gezielte Attacken in 2010 um mehr als 100 Prozent angestiegen sind.

LOIC: Das Tool lässt Nutzer Teil eines freiwilligen Botnets werden. (Bildquelle: Sourceforge)
LOIC: Das Tool lässt Nutzer Teil eines freiwilligen Botnets werden. (Bildquelle: Sourceforge)

Im Grunde bedeutet Denial of Service zwar lediglich, dass der Zugriff auf eine Ressource oder einen Dienst nicht mehr möglich ist. Ob der Grund eine Attacke aus dem Web ist, ein besonders gut verlinkter Artikel oder ein Hardware-Fehler, der das Netzwerk lahmlegt, ist dabei durchaus relevant - denn um den Zwischenfall zu überstehen, benötigt man in jedem Fall eine andere Strategie.

In diesem Artikel erläutern wir zunächst die Hintergründe der Angriffsmethoden und zeigen, wie sich Unternehmen auf Attacken vorbereiten können und deren Auswirkungen in den Griff kriegen.