Wie sich Frauen in der IT behaupten

Karriere in der IT ist ihr Leib- und Magenthema - und das seit 18 Jahren. Langweilig? Nein, sie endeckt immer wieder neue Facetten in der IT-Arbeitswelt und in ihrem eigenen Job. Sie recherchiert, schreibt, redigiert, moderiert, plant und organisert.
Noch immer sind Frauen in der IT-Branche unterrepräsentiert. Obwohl sich mittlerweile mehr Mädchen für einen IT-Beruf entscheiden, finden sich in leitenden Positionen fast nur Männer. Die COMPUTERWOCHE befragte erfolgreiche Frauen, wie sie sich in der IT-Welt behaupten.

„Man sollte nicht versuchen, ein billiger Abklatsch der Männer zu sein, sondern die eigenen Stärken leben“, appelliert Gerlinde Wiest, die in der Geschäftsführung des Karlsruher Softwarehauses ISB AG sitzt. Dazu gehören Offenheit, Kommunikationsfreude und nicht zuletzt auch eine stärkere Emotionalität, die Frauen in der IT durchaus zum Vorteil einsetzen könnten.

Gemischte Teams bevorzugt

Regine Hohnsbein, HP

Wiest wie auch andere IT-Managerinnen haben bislang gute Erfahrungen mit gemischten Teams gemacht: „Frauen können einen Mehrwert und eine andere Atmosphäre in Teams bringen.“ Auch Regine Hohnsbein, die bei Hewlett-Packard als Country Manager Marketing arbeitet, bevorzugt gemischte Teams. Bei HP in Deutschland sind mittlerweile ein Drittel der Mitarbeiter weiblich und 14 Prozent der Positionen, die mit Personalverantwortung verbunden sind, mit Frauen besetzt. Eine Zahl, die der IT-Hersteller laut Hohnsbein künftig noch steigern will.

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